Fatou N’Diaye

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Fatou N’Diaye (* 1980 in Saint-Louis) ist eine senegalesische Schauspielerin.

Im Alter von acht Jahren verließ sie mit ihrer Mutter den Senegal, um seither in Frankreich zu leben. 1997 wurde sie vom bekannten Modefotografen Oliviero Toscani entdeckt. Nach einigen Arbeiten als Model wandte sie sich der Schauspielerei zu. 2001 stand sie erstmals vor der Kamera, in einem französischen Fernsehfilm, dem eine Reihe Fernseh- und Kinoproduktionen folgten.[1]

2002 übernahm sie die Hauptrolle in der vielschichtigen, vielfach prämierten Musikkomödie Nha Fala – Meine Stimme. International weiter bekannt wurde sie 2006 durch A Sunday in Kigali, einem Liebesdrama, das 1994 im Völkermord in Ruanda spielt. Dafür wurde sie bei mehreren Filmfestivals ausgezeichnet, darunter mit dem Preis als beste Schauspielerin beim Internationalen Filmfestival von Marrakesch.[2]

Einzelnachweise

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  1. Kurz-Biografie auf www.abagond.com, abgerufen am 14. Oktober 2013
  2. www.imdb.com, abgerufen am 14. Oktober 2013