Gerhard Mahler (Fernsehtechniker)

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Gerhard Mahler (* 15. September 1931 in Hannover; † 5. Juli 2019)[1] war ein deutscher Fernsehtechniker. Er war ein Mitarbeiter von Walter Bruch und trug Wesentliches zur Entwicklung und Verbreitung des PAL-Farbfernsehsystems bei.[2]

Gerhard Mahler studierte Hochfrequenz- und Fernmeldetechnik an der TH Hannover. Danach arbeitete er, unter anderem mit Walter Bruch,[3] von 1957 bis 1980 an der Grundlagenentwicklung Radio- und Fernsehtechnik bei Telefunken in Hannover. 1974 beendete er erfolgreich seine Promotion. Von 1980 bis 1994 war er Abteilungsleiter im Heinrich-Hertz-Institut Berlin, Arbeitsgebiete: HDTV, Displaytechnik, 3DTV. Bis 1998 war er als Honorarprofessor an der Universität Hannover tätig.[4]

Ab 1995 lebte er bei München und nahm gelegentlich an Forschungsveranstaltungen der aktuellen Fernsehtechnik teil.[5][6]

Ehrung und Veröffentlichung

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Mahler war seit 1996 Ehrenmitglied der Fernseh- und Kinotechnischen Gesellschaft[7].

Am 17. März 2005 veröffentlichte er Die Grundlagen der Fernsehtechnik – Systemtheorie und Technik der Bildübertragung. Springer, Berlin Heidelberg 2005, ISBN 978-3-540-21900-2.

Im Rahmen der 25. FKTG-Fachtagung im Mai 2012 wurde Mahler für seine hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet des Fernsehens mit der Richard-Theile-Medaille ausgezeichnet.[8]

Einzelnachweise

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  1. Ulrich Reimers: Die FKTG trauert um ihr Ehrenmitglied Prof. Dr.-Ing. Gerhard Mahler. Fernseh- und Kinotechnische Gesellschaft (FKTG), abgerufen am 14. Juli 2019.
  2. Prof. Dr.-Ing. Gerhard Mahler 60 Jahre. In: FKT. 9, 1991, S. 442.
  3. Information laut Webseite über Walter Bruch
  4. Mahler: Die Grundlagen der Fernsehtechnik – Systemtheorie und Technik der Bildübertragung. 2005, Buchklappentext.
  5. Mahler: Die Grundlagen der Fernsehtechnik – Systemtheorie und Technik der Bildübertragung. 2005, Vorwort.
  6. Protokoll der ordentlichen Mitgliederversammlung der Fernseh- und Kinotechnischen Gesellschaft FKTG am 27. Mai 2008. In: FKT. 08-09, 2008, S. 526.
  7. Liste der Ehrenmitglieder der FKTG (Memento vom 26. November 2011 im Internet Archive)
  8. FKT. 7, 2012, S. 34, 35 (Sonderseiten).