Gis Gelati-Ecoflam-Jollyscarpe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Gis Gelati-Ecoflam-Jollyscarpe
Teamdaten
Nationalität Italien Italien
Erste Saison 1978
Letzte Saison 1988
Disziplin Straße
Radhersteller Pinarello (1978)
Benotto (1979)
Colnago (1980–1981)
Olmo (1982)
Cicli Moser (1983–1985)
Rossin (1986)
Denti (1987)
Daccordi (1988)
Personal
Team-Manager Piero Pieroni
Giorgio Vannucci
Enzo Moser
Waldemaro Bartolozzi
Marino Basso
Namensgeschichte
Jahre Name
1978–1980
1981
1982
1983
1984
1985
1986
1987
1988
Gis Gelati
Gis Gelati-Campagnolo
Gis Gelati-Olmo
Gis Gelati-Campagnolo
Gis Gelati-Tuc Lu
Gis Gelati-Trentino Vacanze-Intrepido
Gis Gelati-Oece
Gis Gelati-Jollyscarpe
Gis Gelati-Ecoflam-Jollyscarpe

Gis Gelati-Ecoflam-Jollyscarpe war ein italienisches professionelles Radsportteam, das von 1978 bis 1988 bestand. Sein Hauptsponsor war ein italienischer Speiseeishersteller mit wechselnden Co-Sponsoren. Das Team ist nicht zu verwechseln mit dem späteren Team Gis Gelati-Benotto.

Das Team wurde 1978 unter der Leitung von Piero Pieroni gegründet.[1] Das erste Jahr viel noch sehr bescheiden aus, aber schon im zweiten Jahr, es wurde Roger De Vlaeminck als Spitzenfahrer verpflichtet, kamen die Ergebnisse. 1980 kam Giuseppe Saronni ins Team. Beim Giro d’Italia konnte Giuseppe Saronni sieben Etappen und die Punktewertung gewinnen. Wladimiro Panizza belegte den zweiten Gesamtrang und in der Teamwertung ebenso. 1981 wiederholte Saronni den Sieg in der Punktewertung, holte drei Etappen und belegte in der Gesamtwertung den dritten Platz hinter dem Sieger Giovanni Battaglin und dem Zweiten Tommy Prim.

1982 fuhr das Team vermutlich seinen Erwartungen hinterher, weil beim Giro d’Italia nur ein elften Gesamtplatz heraus sprang.[2] Gute Platzierungen gab es lediglich beim zweiten Platz bei Mailand-Turin und jeweils zwei dritte Plätze beim Giro del Friuli und Trofeo Matteotti.

1983 konnte Francesco Moser vom Team Famcucine-Campagnolo verpflichtet werden. Durch Mosers Ausscheiden beim Giro d’Italia wurde ein 23. Platz in der Gesamtwertung und ein zweiter Platz bei der Nachwuchswertung durch Fabrizio Verza erreicht. 1984 gelangen Moser zwei Erfolge mit dem Sieg bei Mailand-Sanremo[3] und beim Giro d’Italia[4]. 1985 konnte Moser den Sieg nicht wiederholen, wurde aber Zweiter hinter Bernard Hinault und gewann drei Etappen.[5]

In der Saison 1986 gelang dem Team kein Sieg aber mit Marco Giovannetti der Gewinn der Nachwuchswertung beim Giro d’Italia und der sechste Gesamtrang.[6] 1987 gewann das Team zwei Etappen und belegte den sechsten Gesamtplatz beim Giro d’Italia sowie drei Etappen bei der Tour de Suisse und der vierte Platz in der Gesamtwertung. Bei der Lombardei-Rundfahrt belegte Ennio Salvador den fünften Platz. In der letzten Saison fuhr Adriano Baffi alle Siege des Teams heraus. Am Ende der Saison 1988 wurde das Team aufgelöst.

Erfolge – Straße

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1978

1979

1980

1981

1982

1983

1984

1985

1987

1988

Grand-Tour-Platzierungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Grand Tour19781979198019811982198319841985198619871988
Goldenes Trikot Vuelta a EspañaVuelta10
Maglia Rosa Giro d’ItaliaGiro341823112312866
Gelbes Trikot Tour de FranceTour41

Monumente-des-Radsports-Platzierungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Monument19781979198019811982198319841985198619871988
Mailand–Sanremo26123312111328810
Flandern-Rundfahrt12
Paris–Roubaix2312
Lüttich–Bastogne–Lüttich122115
Lombardei-Rundfahrt271561525512195

Bekannte ehemalige Fahrer

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Gis Gelati 1978. In: radsportseiten.net. Abgerufen am 26. Juli 2020 (englisch).
  2. 1982 Giro d’Italia. In: bikeraceinfo.com. Abgerufen am 26. Juli 2020 (englisch).
  3. Siegerlisten Mailand-San Remo seit 1907. In: procyclingstats.com. Abgerufen am 26. Juli 2020 (englisch).
  4. 1984 Giro d’Italia. In: bikeraceinfo.com. Abgerufen am 26. Juli 2020 (englisch).
  5. 1985 Giro d’Italia. In: bikeraceinfo.com. Abgerufen am 26. Juli 2020 (englisch).
  6. 1986 Giro d’Italia. In: bikeraceinfo.com. Abgerufen am 26. Juli 2020 (englisch).