Itterburgen

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Itterburgen ist eine seit dem Mittelalter verwendete Bezeichnung für drei Burgen, die teils nacheinander, teils zeitgleich im Raum zwischen den Ortsteilen Thalitter und Dorfitter (der heutigen Großgemeinde Vöhl) im Ittertal bzw. östlich davon lagen und zum ehemaligen Ittergau gehörten. Namensgebend waren ihre Erbauer, die Herren von Itter. Die drei Burgen waren:

Die späteren Besitzer der Herrschaft Itter, die Herren Wolff von Gudenberg, bauten später das nur etwa zwei Kilometer östlich der Oberen Burg Itter liegende heutige Hofgut Lauterbach und das Schloss Vöhl und verlegten ihre Residenz dorthin. Die beiden Schlösser in Lauterbach und Vöhl waren in der Folge auch die Residenzen der kurzzeitig bestehenden Herrschaft Hessen-Itter, einem Paragium, wurden aber nie zu den Itterburgen gezählt.