Ivana Lončarek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ivana Lončarek

Ivana Lončarek (2018)
Ivana Lončarek in Linz 2018

Nation Kroatien Kroatien
Geburtstag 8. April 1991 (33 Jahre)
Karriere
Disziplin 100-Meter-Hürdenlauf
Bestleistung 13,09 s
Verein Agram Zagreb
Status aktiv
letzte Änderung: 27. Februar 2024

Ivana Lončarek (* 8. April 1991) ist eine kroatische Sprinterin und Hürdenläuferin, die sich auf die 100-Meter-Distanz spezialisiert hat.

Sportliche Laufbahn

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste internationale Erfahrungen sammelte Ivana Lončarek im Jahr 2007, als sie bei den Jugendweltmeisterschaften in Ostrava im 100-Meter-Hürdenlauf in 13,76 s den fünften Platz belegte und über 400 m Hürden mit 61,38 s in der ersten Runde ausschied. Anschließend gewann sie beim Europäischen Olympischen Jugendfestival (EYOF) in Belgrad in 13,80 s die Bronzemedaille über 100 m Hürden und schied im 400-Meter-Hürdenlauf mit 64,81 s im Vorlauf aus. 2009 scheiterte sie dann bei den Junioreneuropameisterschaften in Novi Sad über 100 m Hürden mit 13,94 s in der Vorrunde und im Jahr darauf schied sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Moncton mit 13,83 s im Halbfinale aus. 2011 schied sie bei den U23-Europameisterschaften in Ostrava mit 13,81 s in der ersten Runde aus und im Jahr darauf gewann sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Istanbul in 8,51 s die Silbermedaille über 60 m Hürden. 2013 siegte sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften ebendort in 8,29 s und schied kurz darauf bei den Halleneuropameisterschaften in Göteborg mit 8,22 s im Vorlauf aus. Im Sommer erreichte sie bei den U23-Europameisterschaften in Tampere in 13,66 s Rang sieben und gewann daraufhin bei den Balkan-Meisterschaften in Stara Sagora in 13,68 s die Silbermedaille und gewann mit der kroatischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 46,63 s die Bronzemedaille. 2014 siegte sie in 13,37 s bei den Balkan-Meisterschaften in Pitești und gewann mit der Staffel in 45,65 s die Bronzemedaille. Anschließend scheiterte sie bei den Europameisterschaften in Zürich mit 13,25 s in der Vorrunde und verpasste auch mit der Staffel mit 45,47 s den Finaleinzug.

2015 gewann sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Istanbul in 8,31 s die Bronzemedaille über 60 m Hürden und anschließend nahm sie erstmals an der Sommer-Universiade in Gwangju teil und klassierte sich dort in 13,37 s auf dem siebten Platz. Daraufhin gewann sie bei den Balkan-Meisterschaften in Pitești in 13,65 s die Bronzemedaille im Hürdensprint und siegte mit der Staffel in 45,71 s. Im Jahr darauf gewann sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Istanbul in 8,27 s erneut die Bronzemedaille und bei den Freiluftmeisterschaften in Pitești siegte sie in 13,09 s im Hürdenlauf und gewann mit der Staffel in 45,45 s die Silbermedaille. Daraufhin schied sie bei den Europameisterschaften in Amsterdam mit 13,27 s in der Vorrunde aus. 2017 gewann sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Belgrad in 8,16 s die Silbermedaille und schied anschließend bei den Halleneuropameisterschaften ebendort mit 8,20 s im Halbfinale aus. Anschließend startete sie erneut bei den Studentenweltspielen in Taipeh und schied diesmal mit 13,92 s im Halbfinale aus. Im Jahr darauf gewann sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Istanbul in 8,17 s die Silbermedaille und schied anschließend bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham mit 8,21 s im Halbfinale aus. Bei den Mittelmeerspielen in Tarragona wurde sie in 13,40 s Vierte und gewann kurz darauf bei den Balkan-Meisterschaften in Stara Sagora in 13,17 s die Bronzemedaille, ehe sie bei den Europameisterschaften in Berlin mit 13,23 s in der ersten Runde scheiterte.

2019 belegte sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Istanbul in 8,29 s den vierten Platz und schied anschließend bei den Halleneuropameisterschaften in Glasgow mit 8,27 s im Halbfinale aus. Im Jahr darauf siegte sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in 8,13 s und wurde bei den Freiluftmeisterschaften in Cluj-Napoca in 13,41 s Vierte. 2021 gewann sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in 8,24 s die Bronzemedaille und wenig später schied sie bei den Halleneuropameisterschaften in Toruń mit 8,26 s im Vorlauf aus. Ende Juni belegte sie bei den Balkan-Meisterschaften in Smederevo in 13,28 s den fünften Platz und 2022 gewann sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Istanbul in 8,20 s die Bronzemedaille über 60 m Hürden hinter der Rumänin Anamaria Nesteriuc und Natalia Christofi aus Zypern. Anschließend schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Belgrad mit 8,19 s in der Vorrunde aus. Im Juni gelangte sie bei den Balkan-Meisterschaften in Craiova mit 13,92 s auf Rang sieben und belegte mit der Staffel in 46,48 s den sechsten Platz. Anschließend schied sie bei den Mittelmeerspielen in Oran mit 13,69 s im Vorlauf aus. Im August kam sie bei den Europameisterschaften in München mit 13,50 s nicht über den Vorlauf hinaus. Im Jahr darauf wurde sie bei der 2. Liga der Team-Europameisterschaft im Rahmen der Europaspiele in Chorzów in 13,45 s Zweite im B-Lauf, ehe sie bei den Balkan-Meisterschaften in Kraljevo mit 13,27 s auf den zehnten Platz gelangte. 2024 belegte sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Istanbul in 8,21 s den fünften Platz über 60 m Hürden.

In den Jahren 2009, von 2011 bis 2015 sowie von 2019 bis 2023 wurde Lončarek kroatische Meisterin im 100-Meter-Hürdenlauf sowie 2008 über 400 m Hürden. 2013 siegte sie im 100-Meter-Lauf sowie 2016 auch in der 4-mal-100-Meter-Staffel und 2022 in der 4-mal-400-Meter-Staffel. Zudem wurde sie 2009 und 2010, 2012 und 2013, 2015 und 2016 und von 2018 bis 2022 und 2024 Hallenmeisterin über 60 m Hürden und 2013, 2019 und 2020 und 2022 siegte sie auch im 60-Meter-Lauf.

Persönliche Bestleistungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • 100 Meter: 11,98 s (+0,7 m/s), 31. Mai 2014 in Zagreb
    • 60 Meter (Halle): 7,50 s, 20. Januar 2018 in Wien
  • 100 m Hürden: 13,09 s (−0,3 m/s), 26. Juni 2016 in Pitești
    • 50 m Hürden (Halle): 7,05 s, 19. Februar 2020 in Zagreb (kroatischer Rekord)
    • 60 m Hürden (Halle): 8,06 s, 10. Februar 2017 in Linz
  • 400 m Hürden: 59,92 s, 15. September 2019 in Zagreb
Commons: Ivana Lončarek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien