Südniedersachsenstiftung

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Südniedersachsen Stiftung
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Bestehen seit 2004
Stifter 170 (Stand: 30. November 2022)
Sitz Göttingen
Zweck Förderung der Entwicklung und des Wachstums der Region Südniedersachsen
Vorsitz Marcel Riethig (Stiftungsrat)

Jochen Kuhl (Vorstand)

Website suedniedersachsenstiftung.de

Die Südniedersachsenstiftung ist eine national tätige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Göttingen.

Die Südniedersachsenstiftung wurde am 16. März 2004 von Vertretern der Wirtschaft, Wirtschaftsverbände und Hochschulen in der Region sowie den vier Landkreisen Eichsfeld, Göttingen, Northeim, Osterode und der Stadt Göttingen gegründet. Am 7. April 2004 wurde die Stiftung von der Stiftungsbehörde des Landes Niedersachsen offiziell anerkannt. Mittlerweile arbeiten auch die Landkreise Goslar und Holzminden in Stiftungsgremien mit. Zum 1. Januar 2022 wurde die Bildungsregion Südniedersachsen e.V. als Arbeitsbereich in die SüdniedersachsenStiftung integriert und der Verein in diesem Zuge aufgelöst.[1] Im Rahmen des Förderprogramms Zukunftsregionen in Niedersachsen haben sich Landkreise Göttingen, Northeim, Goslar und Holzminden sowie die Stadt Göttingen zur Zukunftsregion Südniedersachsen zusammengeschlossen, um gemeinsame Projekte umzusetzen der Zukunftsregion Südniedersachsen.[2]

Geleitet wird die Stiftung von einem bis zu sieben Personen umfassenden Vorstand unter dem Vorsitz von Jochen Kuhl.[3] Der Vorstand wird von einem Stiftungsrat unterstützt, der Kontroll- und Impulsgeberfunktionen übernimmt. Dem Stiftungsrat gehören bis zu 30 Mitglieder an. In ihm sind die Spitzen von Kommunen, Hochschulen und Verbänden sowie zahlreiche erfolgreiche Unternehmer vertreten. Vorsitzender des Stiftungsrats ist Marcel Riethig, Landrat des Landkreises Göttingen.[4]

Die Südniedersachsenstiftung versteht sich als eine unabhängige und parteipolitisch nicht gebundene Stiftung, in der sich die vier Säulen der Region – Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kommunen – auf Augenhöhe begegnen. Satzungsgemäßer Zweck der Stiftung ist es, die Entwicklung und das Wachstum der Region Südniedersachsen in ihrer Gesamtheit zu fördern.

Ziel der Südniedersachsenstiftung ist es, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu steigern, die regionalen Potenziale noch besser zu nutzen und das Beschäftigten-, Innovations- und Wissenspotenzial optimal auszuschöpfen. Um dies zu gewährleisten, initiiert die Stiftung gemeinsam mit ihren Partnern Projekte, an deren Umsetzung sich das Team der Stiftung maßgeblich beteiligt. Darüber hinaus entwickelt die Südniedersachsenstiftung als zentrales Moderations- und Steuerungsinstrument neue Strukturprojekte, die die Zukunftsfähigkeit der Region stärken. Zu diesem Zweck richtet sie unter anderem seit 2019 eine jährliche Südniedersachsenkonferenz unter Beteiligung von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik aus[5]. Zudem hat die SüdniedersachsenStiftung unter anderem gemeinsam mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig und einer Vielzahl regionaler Partner die Regionalstrategie Südniedersachsen 2020–2025[6] erarbeitet, die dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil am 20. November 2020 offiziell übergeben wurde.[7]

Das Projekt „5G NortNet“ will es Landwirten durch Nutzung des leistungsfähigen Mobilfunkstandards 5G ermöglichen, höhere Erträge bei geringerem Ressourceneinsatz zu erzielen und zugleich Dünge- und Pflanzenschutzmittelreglementierungen sowie klimaorientierte Umweltauflagen einzuhalten. Dafür setzt das Projekt auf intelligente Landwirtschaft – das sogenannte Smart Farming: Mittels 5G sollen große Datenmengen erhoben und nutzbar gemacht werden, um die Erzeugung von Lebensmitteln entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette zu optimieren. Diese reicht von der Pflanzenzüchtung und Saatgutherstellung bis zum nachhaltigen und zukunftsfähigen Pflanzenbau in der landwirtschaftlichen Produktion. Auf diese Weise soll das Projekt 5G NortNet als Wegbereiter für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion dienen. Das Projekt zielt zudem darauf ab, einen zukunftsweisenden, technologiegestützten und auf andere Regionen übertragbaren Innovationsschub zu erzeugen.[8]

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert das zum 1. Januar 2022 gestartete Vorhaben im Rahmen seines 5G-Innovationsprogramms in den kommenden drei Jahren mit rund 3 Mio. Euro. Das Projektkonsortium umfasst die Abteilung Agrartechnik der Universität Göttingen, die Agrar-Betriebsgemeinschaft Leine-Solling, den Landkreis Northeim sowie die Unternehmen Agvolution, KWS Saat und Vodafone. Die Konsortialführung liegt bei der SüdniedersachsenStiftung.[9]

Fachkräftebündnis Südniedersachsen

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Das Fachkräftebündnis Südniedersachsen wurde 2015 im Rahmen der Fachkräfteinitiative Niedersachsen ins Leben gerufen und als eines von landesweit acht Regionalen Fachkräftebündnissen vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium anerkannt. Es initiiert und begleitet Projekte, um den Fachkräftebedarf der regionalen Unternehmen dauerhaft zu decken. Das Bündnis umfasst die Landkreise Northeim und Göttingen sowie die Stadt Göttingen und verfügt mit mehr als 20 übergeordneten regionalen Arbeitsmarktakteuren über eine breitgefächerte Mitgliederstruktur.[10]

Seit dem Start im Jahr 2015 hat die Initiative Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von rund 1,3 Mio. Euro in die Region geholt. Zu den Strukturprojekten, die mit diesem Budget anteilig gefördert werden, zählt unter anderem das Welcome Centre für den Göttingen Campus und die Region Südniedersachsen.[11] Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat die ursprüngliche Förderperiode zum 1. September 2018 sowie zum 1. September 2021 um jeweils drei Jahre verlängert.[12][13] Durch die Fortsetzung können in diesem Zeitraum weitere Projekte gefördert werden, die in das Handlungskonzept der überarbeiteten Fachkräftestrategie[14] passen.

Zwei Mal im Jahr kommen zudem die regionalen Akteure zur Fachkräftekonferenz Südniedersachsen zusammen, die sich jeweils mit rund 100 Teilnehmern als Plattform für den Austausch von Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik etabliert hat. Sie schafft Transparenz für bestehende Aktivitäten und bietet die Möglichkeit, neue Initiativen zu entwickeln. Wesentliches Ziel der Konferenz ist es, das Thema Fachkräfte gemeinsam anzugehen und projektbezogene Kooperationen zur Fachkräfterekrutierung und -bindung zu initiieren, zu stärken und auszubauen.[15]

IT macht Schule 2.0

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Das Projekt „IT macht Schule“ (ITmS) wurde 2019 beim Bildungsregion Südniedersachsen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Technologie-Centren Niedersachsen e.V. (VTN) ins Leben gerufen. Im Rahmen der erfolgten Überführung der Aufgaben und Ressourcen des Bildungsregion Südniedersachsen e.V. zur SüdniedersachsenStiftung wird das Projekt als „IT macht Schule 2.0“ (ITmS 2.0) fortgesetzt. Zielsetzungen sind eine Erhöhung des Anteils von Mädchen und jungen Frauen in IT-lastigen Berufen und der Abbau von Vorurteilen. Hierbei soll die Attraktivität von Berufen in der Informations- und Kommunikationstechnologie für Schüler aufgezeigt werden. Zudem sollen Unternehmen und Schulen speziell im Sek II-Bereich kostenlos gezielt bei der Berufsorientierung und der Fachkräftegewinnung unterstützt und frühzeitig miteinander vernetzt werden. Das Projekt richtet sich an regionale Unternehmen und Schüler der gymnasialen Oberstufe (Sek II) sowie Schulen mit einem Sek II-Bereich. Es wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.[16]

Kompetenzen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewinnen zunehmend an Bedeutung. Um MINT-Angebote in der Region zu bündeln und diese für Kinder und Jugendliche zugänglich zu machen, hat die SüdniedersachsenStiftung gemeinsam mit den Verbundpartnern Universität Göttingen, MyGatekeeper gUG und Robotikfreunde Göttingen e.V. zum 1. August 2022 das Projekt „MINT:Zukunft.Erleben“ (MINT:ZE) ins Leben gerufen. Gleichzeitig soll die Entstehung eines MINT-Clusters das Innovationspotenzial der regionalen Unternehmen steigern.

Ziel des Projektes ist es, Quantität, Qualität und Erreichbarkeit von MINT-Angeboten in Südniedersachsen nachhaltig zu verbessern und somit das Interesse und die berufliche Orientierung von Kindern und Jugendlichen im MINT-Bereich zu fördern. Dazu sollen vor allem niedrigschwellige, erfahrungsbasierte Lernangebote beitragen. Der Aspekt einer Bildung für nachhaltige Entwicklung spielt dabei eine hervorgehobene Rolle.

Die Federführung für die Netzwerkkoordination innerhalb der SüdniedersachsenStiftung liegt bei der Bildungsregion Südniedersachsen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Vorhaben für drei Jahre mit 500.000 Euro.[17]

NeWiM – New Work für den innovativ-nachhaltigen Mittelstand

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Das Transferprojekt New Work für den innovativ-nachhaltigen Mittelstand (NeWiM) soll die Qualität und Attraktivität der Arbeit mit digitalen Mitteln in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) verbessern sowie die Innovationsfähigkeit der Arbeitnehmer steigern. New Work steht dabei für flache Hierarchien und frei sowie selbstverantwortlich agierende Beschäftigte, die mit Hilfe agiler Methoden innovativ in ihrem Verantwortungsbereich für ihr Unternehmen tätig sind. Ziel ist es, die KMU dabei zu unterstützen, neue Dienstleistungen und Produkte zu entwickeln, digitale Kompetenzen aufzubauen und die Anpassungs- und Reaktionsfähigkeit bei Veränderungen zu erhöhen. Beschäftigte wiederum sollen das Potenzial von Sustainable New Work nutzen, um die Verantwortlichkeit und die Mitwirkungsmöglichkeit im eigenen Verantwortungsbereich zu steigern. Kooperationspartner sind neben der SüdniedersachsenStiftung die Universität Göttingen, die HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen und der Startraum Göttingen. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie gefördert.[18]

SüdniedersachsenInnovationsCampus

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Der SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC) wurde im Jahr 2016 von den beteiligten Kooperationspartnern ins Leben gerufen. Sein Ziel ist es, Wissenschaft und Wirtschaft stärker miteinander zu vernetzen, die Gründungs- und Innovationsdynamik in der Region zu erhöhen und dem Fachkräftemangel in Südniedersachsen entgegenzuwirken. Zu diesem Zweck schlägt der SNIC eine Brücke zwischen Hochschulen und Unternehmen und vernetzt sie mit Partnern aus Kommunen und Kammern[19].

Neben der Universität Göttingen, der HAKW Hildesheim/Holzminden/Göttingen, der PFH Private Hochschule Göttingen und der TU Clausthal sind die Landkreise Göttingen, Goslar, Holzminden und Northeim sowie die Stadt Göttingen mit ihren Wirtschaftsförderungen, die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen und die Industrie- und Handelskammer Hannover im SNIC organisiert.[20] Seit der im Juli 2019 begonnenen zweiten Förderperiode gehören auch die Universitätsmedizin Göttingen, das Deutsche Primatenzentrum, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das Institut für Nanophotonik, die Max-Planck-Institute für Dynamik und Selbstorganisation, für multidisziplinäre Naturwissenschaften, für Sonnensystemforschung und zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften sowie das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen dem Kreis der Kooperationspartner und Projektteilnehmer an.[21] Die SNIC-Geschäftsstelle ist bei der SüdniedersachsenStiftung verortet. Sie koordiniert die Arbeitsfelder und sorgt für die strategische Entwicklung der Kooperation. Einige SNIC-Projekte werden mit Mitteln aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung, des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung gefördert.

TOPAS – Top Arbeitgeber Südniedersachsen

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Damit sich mittelständische Unternehmen aus der Region im Wettbewerb um die besten Köpfe behaupten können, hat die SüdniedersachsenStiftung im Jahr 2012 die Initiative TOPAS – Top-Arbeitgeber Südniedersachsen ins Leben gerufen. Unternehmen haben somit die Möglichkeit, sich als Top-Arbeitgeber auszeichnen zu lassen und ihre Arbeitgeberattraktivität darzustellen.

Um das TOPAS-Label tragen zu dürfen, müssen die Unternehmen eine Qualifizierung rund um die Themen Mitarbeiterfindung und -bindung durchlaufen. Auf dieser Grundlage werden individuelle Ziele erarbeitet, um systematisch das unternehmerische Handeln als TOP Arbeitgeber auszubauen. In Audit-Gesprächen vor Ort werden die konkreten Maßnahmen der Unternehmen dargestellt und ausgewertet.[22]

Ergänzt wird dieses Angebot durch weiterführende TOPAS-Seminare und Workshops, die aktuelle Trends aufgreifen und vertiefen.[23] Regelmäßige Netzwerkveranstaltungen bieten die Möglichkeit, sich branchenübergreifend zu vernetzen und von Best-Practice-Beispielen regionaler Unternehmen zu profitieren.[24] Derzeit umfasst das TOPAS-Netzwerk 40 Unternehmen aus der Region Südniedersachsen.[25]

Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen

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Um die Entwicklung Südniedersachsens zur Wasserstoff-Region projekt- und fördermittelunabhängig voranzutreiben, haben sich Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in der nicht rechtsfähigen Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen unter dem Dach der SüdniedersachsenStiftung zusammengeschlossen.[26] Sie soll regionale Initiativen und Akteure nachhaltig miteinander vernetzen, um Synergiepotenziale auszuschöpfen und einen zielführenden Wissenstransfer zu etablieren. Die Voraussetzungen dafür sind in Südniedersachsen aufgrund der wissenschaftlichen Kompetenzen an den Hochschulen, des Innovationsinteresses der regionalen Wirtschaft und der etablierten Netzwerk- und Kooperationsstrukturen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen vorhanden. Eine stärkere Vernetzung kann darüber hinaus dazu beitragen, bisherige geografisch und strukturell bedingte Defizite in den Bereichen Produktion, Verteilung und Abnahme auszugleichen.

Um diese Anliegen zu verfolgen, wird die regionsfinanzierte Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen organisatorisch eng mit der Geschäftsstelle des SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC) verzahnt. Die im SNIC etablierten Strukturen im regionalen Wissens- und Technologietransfer können so auch für die Wasserstoff-Allianz nutzbar gemacht werden.[27]

Das Welcome Centre für den Göttingen Campus und die Region Südniedersachsen ist ein gemeinsamer Service der SüdniedersachsenStiftung, der Kommunen und der Universität Göttingen. Das Welcome Centre hilft internationalen Wissenschaftlern sowie Fach- und Führungskräften aus dem In- und Ausland bei allen praktischen Fragen rund um Ankunft und Aufenthalt in Südniedersachsen. Die Angebote reichen von der Begleitung bei Behördengängen über Hilfestellungen bei der Wahl der passenden Kinderbetreuung bzw. Schule bis hin zur Vernetzung der Neubürger untereinander.

Neben der Zentrale in Göttingen verfügt das Welcome Centre über Regionalbüros in den Landkreisen Göttingen und Northeim.[28]

Während der zweijährigen Laufzeit als Entwicklungs- und Forschungsprojekt wurde das Welcome Centre aus Mitteln der Universität Göttingen und Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds unter Beteiligung der SüdniedersachsenStiftung, der Landkreise Göttingen und Northeim sowie der Stadt Göttingen finanziert.[29] Zum 1. Juni 2019 ist das Welcome Centre in den Regelbetrieb übergegangen.[30]

Zukunftsregion Südniedersachsen

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Die Landkreise Göttingen, Northeim, Goslar und Holzminden sowie die Stadt Göttingen bilden gemeinsam die Zukunftsregion Südniedersachsen. Bis zum Jahr 2029 stehen ihr für die gemeinsame Umsetzung zukunftsorientierter regionaler Projekte rund 6,2 Mio. Euro aus dem Multifondsprogramm Niedersachsen 2021–2027 EFRE-ESF+ zur Verfügung. Für die Förderung von Projekten sind im Handlungsfeld „Regionale Innovationsfähigkeit“ 2,8 Mio. Euro und im Handlungsfeld „Wandel der Arbeitswelt, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe“ 3,3 Mio. Euro reserviert.[31]

Einzelnachweise

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  1. Bildungsregion wird zum 1. Juli in die Südniedersachsenstiftung integriert. In: goettinger-tageblatt.de. Abgerufen am 30. März 2021.
  2. Zukunftsregion Südniedersachsen – Projekte für den Erhalt und die Sicherstellung attraktiver Lebensverhältnisse in Südniedersachsen. Abgerufen am 11. Dezember 2023 (deutsch).
  3. Vorstand. SüdniedersachsenStiftung, abgerufen am 5. August 2019.
  4. Stiftungsrat. SüdniedersachsenStiftung, abgerufen am 5. August 2019.
  5. Auf dem Weg zum „Südniedersachsenprogramm 2.0“. In: goettinger-tageblatt.de. Abgerufen am 5. August 2019.
  6. Regionalstrategie Südniedersachsen. In: suedniedersachsenstiftung.de. Abgerufen am 4. Dezember 2020.
  7. Neue Regionalstrategie für Niedersachsens Süden. In: suedniedersachsenprogramm.niedersachsen.de. Abgerufen am 4. Dezember 2020.
  8. Drei Millionen Euro Förderung für intelligente Landwirtschaft. In: goettinger-tageblatt.de. Abgerufen am 7. März 2022.
  9. 5G NortNet. In: suedniedersachsenstiftung.de. Abgerufen am 7. März 2022.
  10. Redaktion > Fachkräftebündnis Südniedersachsen erhält Anerkennungsbescheid. StadtRadio Göttingen, abgerufen am 5. August 2019.
  11. Förderung der Fachkräfte. In: faktor-magazin.de. Abgerufen am 5. August 2019.
  12. Land unterstützt Regionale Fachkräftebündnisse. Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, abgerufen am 5. August 2019.
  13. Fachkräftebündnis Südniedersachsen setzt Arbeit bis 2024 fort. In: suedniedersachsenstiftung.de. Abgerufen am 7. März 2022.
  14. Regionale Fachkräftestrategie. In: fachkraeftebuendnis-sns.de. Abgerufen am 5. August 2019.
  15. Projekte. In: fachkraeftebuendnis-sns.de. Abgerufen am 5. August 2019.
  16. IT macht Schule 2.0. In: suedniedersachsenstiftung.de. Abgerufen am 7. März 2022.
  17. Nadine Eckermann: Göttingen: „MINT:ZE“ soll Lust auf Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik machen. In: goettinger-tageblatt.de. Abgerufen am 6. Dezember 2022.
  18. NeWiM. In: suedniedersachsenstiftung.de. Abgerufen am 7. März 2022.
  19. SüdniedersachsenInnovationscampus (SNIC). In: suedniedersachsenprogramm.niedersachsen.de. Abgerufen am 5. August 2019.
  20. SNIC – Partner. In: snic.de. Abgerufen am 5. August 2019.
  21. Land fördert InnovationsCampus weiter. In: goettinger-tageblatt.de. Abgerufen am 5. August 2019.
  22. Stefanie Fengler: TOPAS: SüdniedersachsenStiftung und IHK zeichnen Unternehmen aus. In: nw-ihk.de. 13. März 2019, abgerufen am 5. August 2019.
  23. TOPAS-Seminare. In: suedniedersachsenstiftung.de. Abgerufen am 5. August 2019.
  24. 4. Runde für TOPAS. In: faktor-magazin.de. Abgerufen am 5. August 2019.
  25. TOPAS-Unternehmen. In: suedniedersachsenstiftung.de. Abgerufen am 5. August 2019.
  26. Wasserstoff-Allianz: Technologie in Südniedersachsen fördern. In: sueddeutsche.de. Abgerufen am 30. August 2021.
  27. Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen. In: suedniedersachsenstiftung.de. Abgerufen am 30. August 2021.
  28. Qualifizierte Zuwanderung: Südniedersachsen will Berufsstart erleichtern. In: hna.de. 29. Mai 2019, abgerufen am 5. August 2019.
  29. Welcome Centre geht in die Nachhaltigkeitsphase. In: welcome-to-suedniedersachsen.de. Abgerufen am 5. August 2019.
  30. Welcome Centre nimmt ab Juni Regelbetrieb auf. In: goettinger-tageblatt.de. Abgerufen am 5. August 2019.
  31. Zukunftsregion Südniedersachsen – Projekte für den Erhalt und die Sicherstellung attraktiver Lebensverhältnisse in Südniedersachsen. Abgerufen am 11. Dezember 2023 (deutsch).