Wahlen zum Senat der Vereinigten Staaten 1980

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
‹ 1978 • Flagge der USA • 1982
Wahlen zum Senat 1980
Siegel des Senats der Vereinigten Staaten
Siegel des Senats der Vereinigten Staaten
4. November 1980
34 Senatoren der Klasse III

Republikaner
Davor 41  
Danach 53  
  
53 % der Sitze
Demokraten
Davor 58  
Danach 46  
  
46 % der Sitze
Unabhängige[1]
Davor 1  
Danach 1  
  
1 % der Sitze

Wahlergebnisse nach Bundesstaat
Karte der Wahlergebnisse nach Bundesstaat
  22 Wahlen/Sitze gewonnen  
Republikaner
  12 Wahlen/Sitze gewonnen  
Demokraten
  0 Wahlen/Sitze gewonnen  
Unabhängige

Gewählter Senat
46
1
53
46 53 
Sitzverteilung:
  • Republikaner 52
  • Demokraten 46
  • Unabhängige 1

  • Mehrheitspartei
    Vor der Wahl
    Demokraten
    Gewählt
    Republikaner


    Die Wahlen zum Senat der Vereinigten Staaten 1980 zum 97. Kongress der Vereinigten Staaten fanden am 4. November statt. Sie waren Teil der Wahlen in den Vereinigten Staaten an diesem Tag und fielen mit der Präsidentschaftswahl zusammen, bei der Ronald Reagan erstmals zum Präsidenten gewählt wurde. Im Zuge der Mobilisierung für Reagan konnten die Republikaner 12 Sitze im Senat gutmachen und die Demokraten als Mehrheitspartei ablösen.

    Zur Wahl standen die 34 Sitze der Klasse III, Nachwahlen für vorzeitig aus dem Amt geschiedene Senatoren fanden keine statt. 24 dieser Senatoren gehörten der Demokratischen Partei an, 10 den Republikanern.[2] 16 Amtsinhaber konnten ihre Sitze verteidigen, 10 Demokraten und 6 Republikaner. Die Republikaner konnten aber auch 12 bisher von Demokraten gehaltene Sitze gewinnen, während es den Demokraten nicht gelang, einen Sitz der Republikaner zu erobern. Damit verloren die Demokraten ihre bisherige Mehrheit im Senat von 58 Sitzen und erhielten nur noch 46, die Republikaner verbesserten sich von 41 auf 53. Der unabhängige Senator stand nicht zur Wahl.

    Der demokratische Senator von New Jersey Harrison A. Williams trat im März 1980 zurück, um einem Ausschluss aus dem Senat zuvorzukommen. Zu seinem Nachfolger ernannte Gouverneur Thomas Kean den Republikaner Nicholas F. Brady. Damit erhöhte sich die Mehrheit der Republikaner auf 54 Sitze, die Demokraten fielen auf 45.

    Zu Veränderungen nach der Wahl siehe auch Liste der Mitglieder des Senats im 97. Kongress der Vereinigten Staaten.

    Staat Amtierender Senator Partei Ergebnis Neuer Senator
    Alabama Donald W. Stewart Demokrat Zugewinn Republikaner Jeremiah Denton
    Alaska Mike Gravel Demokrat Zugewinn Republikaner Frank Murkowski
    Arizona Barry Goldwater Republikaner wiedergewählt Barry Goldwater
    Arkansas Dale Bumpers Demokrat wiedergewählt Dale Bumpers
    Colorado Gary Hart Demokrat wiedergewählt Gary Hart
    Connecticut Abraham A. Ribicoff Demokrat von Demokraten gehalten Chris Dodd
    Florida Richard Stone Demokrat Zugewinn Republikaner Paula Hawkins
    Georgia Herman Talmadge Demokrat Zugewinn Republikaner Mack Mattingly
    Hawaii Daniel Inouye Demokrat wiedergewählt Daniel Inouye
    Idaho Frank Church Demokrat Zugewinn Republikaner Steve Symms
    Illinois Adlai Stevenson Demokrat von Demokraten gehalten Alan J. Dixon
    Indiana Birch Bayh Demokrat Zugewinn Republikaner Dan Quayle
    Iowa John Culver Demokrat Zugewinn Republikaner Chuck Grassley
    Kalifornien Alan Cranston Demokrat wiedergewählt Alan Cranston
    Kansas Bob Dole Republikaner wiedergewählt Bob Dole
    Kentucky Wendell Ford Demokrat wiedergewählt Wendell Ford
    Louisiana Russell B. Long Demokrat wiedergewählt Russell B. Long
    Maryland Charles Mathias Republikaner wiedergewählt Charles Mathias
    Missouri Thomas Eagleton Demokrat wiedergewählt Thomas Eagleton
    Nevada Paul Laxalt Republikaner wiedergewählt Paul Laxalt
    New Hampshire John A. Durkin Demokrat Zugewinn Republikaner Warren Rudman
    New York Jacob K. Javits Republikaner von Republikanern gehalten Al D’Amato
    North Carolina Robert Burren Morgan Demokrat Zugewinn Republikaner John Porter East
    North Dakota Milton Young Republikaner von Republikanern gehalten Mark Andrews
    Ohio John Glenn Demokrat wiedergewählt John Glenn
    Oklahoma Henry Bellmon Republikaner von Republikanern gehalten Don Nickles
    Oregon Bob Packwood Republikaner wiedergewählt Bob Packwood
    Pennsylvania Richard Schweiker Republikaner von Republikanern gehalten Arlen Specter
    South Carolina Fritz Hollings Demokrat wiedergewählt Fritz Hollings
    South Dakota George McGovern Demokrat Zugewinn Republikaner James Abdnor
    Utah Jake Garn Republikaner wiedergewählt Jake Garn
    Vermont Patrick Leahy Demokrat wiedergewählt Patrick Leahy
    Washington Warren G. Magnuson Demokrat Zugewinn Republikaner Slade Gorton
    Wisconsin Gaylord Nelson Demokrat Zugewinn Republikaner Bob Kasten
    • wiedergewählt: ein gewählter Amtsinhaber wurde wiedergewählt.

    Einzelnachweise

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    1. Die beiden Unabhängigen stimmen mit den Demokraten
    2. Party Division. US-Senat, abgerufen am 8. September 2023 (englisch).