Benutzer:Matthiasb/Landfall

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55/165. Nothilfe für Belize
Die Generalversammlung,
unter Hinweis auf ihre Resolutionen 42/169 vom 11. Dezember 1987, 43/202 vom 20. Dezember 1988, 44/236 vom 22. Dezember 1989, 45/185 vom 21. Dezember 1990, 46/149 vom 18. Dezember 1991, 46/182 vom 19. Dezember 1991, 48/188 vom 21. Dezember 1993 und 49/22 A vom 2. Dezember 1994,
nach Kenntniserhalt von den umfangreichen Schäden, die der schwere Hurrikan "Keith" bei seinem Landfall und seinem Hinwegziehen über Belize vom 1. bis 3. Oktober 2000 verursachte,(...)

Website der UNESCO[1]

Hurrikan Frances überquerte am 3. und 4. September 2004 mit SS3-Intensität die Bahamas. Auf seinem Weg nach Florida schwächte er sich leicht ab und erreichte mit SS2-Intensität und Windgeschwindigkeiten in Böen um die 180 bis 200 km/h das amerikanische Festland. In der Nacht vom 4. auf den 5. September 2004 befand sich der Hurrikan in der Nähe der Countys St. Lucie und Martin. Frances war ein außergewöhnlich großer Sturm: Allein das Auge des Hurrikanwirbels hatte zum Zeitpunkt des Landfalls einen Durchmesser von rund 100 km und war damit etwa fünfmal so groß wie Hurrikan Charley. Der Durchmesser des Gebiets mit Windgeschwindigkeiten in Hurrikanstärke, also von mehr als 120 km/h, lag mit 280 km ebenfalls deutlich über dem eines Durchschnittshurrikans. Eine weitere Besonderheit: Der Sturmwirbel zog mit 5 bis 10 km/h nur sehr langsam vorwärts. Aus diesem Grund dauerte der Sturm in dem betroffenen Gebiet sehr lange an und verursachte entsprechend hohe Gebäudeschäden. Außerdem konnte der Hurrikan aufgrund seiner Trägheit erhebliche Mengen an Feuchtigkeit aufnehmen, die später zu starken Niederschlägen und weiträumigen Überschwemmungen führte.

Münchener Rück, Schadenmanagement bei Naturkatastrophen. Erfahrungen, Analysen, Aktionspläne, Seite 17[2]

Die Standortpositionen für die Entsorgung sind noch nicht festgelegt, könnten sich jedoch am russischen oder deutschen Landfall, oder an der geplanten Wartungsplattform befinden.

Rambøll A/S / Nord Stream AG, Offshore-Pipeline durch die Ostsee, November 2006, Seite 63[3]

Verringerung der Lärmbelästigung an den baulichen Anlagen am Landfall und in der Nähe wichtiger Vogelgebiete durch Vermeidung von Nachtarbeit.

Rambøll A/S / Nord Stream AG, Offshore-Pipeline durch die Ostsee, November 2006, Seite 94

Die Bauarbeiten in küstennahen Gebieten können sich auf die Vogelwelt auswirken. In Küstennähe und an den Landfallpunkten können bestimmte Bauarbeiten (siehe unten) mit Beeinträchtigungen von Flora und Fauna, Schutzgebieten und Tourismus- und Freizeitgebieten verbunden sein.

Rambøll A/S / Nord Stream AG, Offshore-Pipeline durch die Ostsee, November 2006, Seite 62

Auf Sizilien kam es aufgrund der hohen Niederschlagsmengen von örtlich bis zu 514 mm in 48 Stunden und Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke lokal zu schweren Sachschäden. In seinem weiteren Verlauf zog der Sturms südwärts nach Libyen und löste sich kurz nach dem Landfall im Golf von Sirte wieder auf.

Ernst Rauch, Münchener Rück, Auswirkungen des Klimawandels auf die Versicherungswirtschaft und Grenzen der Versicherbarkeit, Seite 4[4]

Ungewöhnlich auch, dass bei vier Landfällen in den USA viermal der gleiche Bunedsstaat getroffen wurde.

Swiss Re: Hurrikansaison 2004, Seite 2[5]

Hurrikan Ivan hätte bei den gegebenen Wetterbedingungen an jedem Punkt zwischen Texas und Virginia Landfall machen können. Lange Zeit sah es so aus, als würde es Kuba treffen. Und erst in den letzten Stunden vor dem Landfall bestand Gewissheit, dass New Orleans weitgehend verschont werden würde.

Swiss Re: Hurrikansaison 2004, Seite 6

Tropische Zyklonen (TCs) sind Teil der atmosphärischen Zirkulation, entwickeln sich in verschiedenen Bassins der Nord- und Südhemisphäre und ihre zerstörerische Wirkung wird, insbesondere bei Landfall, offenbar; Hurrikane wie Katrina und Rita (2005) und Ivan (2004) sind dafür bekannte Beispiele.

Dipl.-Met. H. Langmack, Dipl.-Met. F. Sielmann, Prof. K. Fraedrich. In: promet, Jahrg. 33, Nr. 1/2, 65-70 (Januar 2007), Deutscher Wetterdienst[6]

Die Wurzeln des NWS-Programms zur Warnung vor extremen Wettereignissen reichen bis in das späte 19. Jahrhundert zurück, als die Bemühungen sich auf das Registrieren von und Hinweisen zum Landfall von Hurrikanen richteten.

DMG Mitteilungen 4/2003. Offizielles Organ der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft e. V., Seite 7[7]

Insbesondere die Tatsache, daß tropische Zyklonen meist kurz nach dem Landfall aufhören zu existieren (bzw. auf Intensitäten unterhalb Wirbelsturmstärke abgeschwächt werden), fällt hier ins Gewicht, da die letzten 24 Stunden vor dem Landfall die entscheidenden Vorhersagen für eventuelle Sicherungs- und Evakuierungsmaßnahmen hervorbringen.

Oliver Sievers, „Analogvorhersage von tropischen Zyklonenzugbahnen mit einem selbst-adaptierenden Modell“, Seite 45[8]

So verfehlt CLIPER den Ort des Landfalls um nur 46 km (die Abweichung von der Zugbahn ist noch wesentlich geringer, allerdings wird hier nicht zwischen Cross-Track- und Along-Track-Fehlern unterschieden).

Oliver Sievers, „Analogvorhersage von tropischen Zyklonenzugbahnen mit einem selbst-adaptierenden Modell“, Seite 66

Starke auflandige Winde und der geringe Luftdruck führen im Küstenbereich zu Wasserstandserhöhungen von 0,5m je 50 hPa Druckabfall. Sie sind besonders groß, wenn der Landfall mit einer ozeanischen Tide einhergeht und eine komplizierte Küstenorographie vorhanden ist.

Prof. Dr. Brigitte Klose, „Meteorologie: Eine interdisziplinäre Einführung in die Physik der Atmosphäre“, Seite 333

Zur Kategorie 4 gehören über dem Atlantik z.B. Charley und Charlotte, die 2004 bzw. 2005 über Florida bzw. Kuba wüteten, während die Kategorie 5 drei Wirbelstürme mit Landfall aufweist, (...)

Prof. Dr. Brigitte Klose, „Meteorologie: Eine interdisziplinäre Einführung in die Physik der Atmosphäre“, Seite 334[9]

... im Westpazifik Taifun genannt - Windgeschwindigkeiten von bis zu 380 Stundenkilometern erreichen und beim Landfall entsprechend verheerende Verwüstungen ...

Karl-Heinz Ludwig, „Eine kurze Geschichte des Klimas: Von der Entstehung der Erde bis heute“, Seite 162[10]

So gelangten sie an die Küsten der südlichen Provinzen, machten dort den „Landfall“ und steuerten nördlich bis zur Delawarebay und weiter hinauf bis zu ihrem Bestimmungsorte.

Karl Andree (1867!), „Geographie des Welthandels: mit geschichtlichen Erläuterungen“, Seite 435