Binnenpluralität
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Binnenpluralität ist ein Begriff aus der Medienpolitik und das Gegenteil der Außenpluralität. Als rundfunkrechtlicher Begriff für die Herstellung und Gewährleistung der verfassungsrechtlich geforderten Vielfalt des Programmangebots und des Meinungsspektrums innerhalb eines Programms bzw. eines Gesamtangebots eines Rundfunkveranstalters tritt dieser Begriff in der Medienpolitik auf.
Speziell bei den öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland gilt die Binnenpluralität als ein grundlegendes Prinzip für die Organisation und die Programmgestaltung der Landesrundfunkanstalten. Innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gelten jeweils entsprechende Programmgrundsätze, deren Einhaltung intern von Aufsichtsgremien aus Mitgliedern gesellschaftlich relevanter Gruppen, den Rundfunkräten, kontrolliert wird. Auch im privatrechtlichen Rundfunk findet eine gesellschaftliche Kontrolle durch externe Instanzen, den Landesmedienanstalten und deren Aufsichtsgremien statt.
[Bearbeiten] Gegenteil
[Bearbeiten] Literatur
- Dieter Weirich: Das Flimmernde Rathaus: Neue Medientechnologien – Herausforderungen für die Kommunalpolitik. Kommunal-Verlag, Recklinghausen 1982, S. 17

