Buntmetall

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Buntmetallsalzlösungen, von links nach rechts: Wässrige Lösungen von Cobalt(II) nitrat, (rot); Kaliumdichromat (orange); Kaliumchromat (gelb); Nickel(II)-chlorid (grün); Kupfer(II)-sulfat (blau); Kaliumpermanganat (violett)

Der Begriff Buntmetall wird in der Chemie und der Werkstoffkunde verwendet.

[Bearbeiten] Buntmetalle in der Chemie: Nebengruppen-Elemente

In der Chemie steht er ebenso wie die Bezeichnungen Nebengruppen- und Übergangsmetalle für die Metalle der Nebengruppen des Periodensystems, da diese farbige Salze und Komplexe bilden (aufgrund Einbezuges der d-Orbitale in die chemische Bindung; vgl. Komplexchemie, Komplexbildungsreaktion).

[Bearbeiten] Buntmetalle in der Werkstoffkunde: Kupfer-Legierungen

Nach klassischer Lehrmeinung in der Werkstoffkunde ist der (inzwischen veraltete) Begriff Buntmetall jedoch ausschließlich für Schwermetalle auf Kupferbasis anzuwenden und schließt andere Nichteisenmetalle, wie zum Beispiel Antimon, Zink und Zinn, die früher auch als Weißmetalle bezeichnet wurden, aus. Analog wurden Eisenwerkstoffe früher auch als „Schwarzmetall“ bezeichnet.

[Bearbeiten] Etymologie

Buntmetall ist wahrscheinlich eine Ableitung vom lateinischen „punctus“, was dem Sinne nach „hineinstechen“ heißt. Es ist denkbar, dass der für die Kupfermetallurgie charakteristische Vorgang des Polens der Schmelze zur Desoxidation (früher mittels Hineinstechen und Umrühren mit Holzstangen) begriffsbildend war.

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