Casablanca-Gruppe

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Die Casablanca-Gruppe war eine 1961 gegründete Gruppe „fortschrittlicher“ Staaten in Afrika, bestehend aus Algerien, Ägypten, Ghana, Guinea, Libyen, Mali, Sudan und – kurzzeitig – Marokko. Die Führer dieser überwiegend gerade erst unabhängig gewordenen Staaten traten für ein vereintes Afrika („Africa must unite!“) und eine konsequente Entkolonialisierung ein. Guineas Sekou Toure und Ghanas Kwame Nkrumah waren führende Köpfe der Gruppe. 1963 löste sich die Gruppe in die neu gegründete Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) auf.

Konservatives Gegenstück der Casablanca-Gruppe war die ebenfalls 1961 gegründete Monrovia-Gruppe, deren Vertreter von den Mitgliedern der Casablanca-Gruppe als „Lakaien des Kolonialismus“ beschimpft wurden.

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