Copernicus (Mondkrater)
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Copernicus ist ein großer Mondkrater (Ringgebirge), der 1935 von der Internationalen Astronomischen Union nach dem Astronomen Nikolaus Kopernikus (1473-1543) benannt worden ist. Er hat einen Durchmesser von 90-95 km.
Außergewöhnlich ist an dem Einschlagkrater, dass er mehrere Zentralberge besitzt, die bis zu 1,2 km hoch sind. Auch ist er (ähnlich wie der Krater Tycho) Ausgangspunkt eines Strahlensystems, das insbesondere bei Vollmond gut zu sehen ist.
Im Rahmen des Apollo-Programms war Copernicus ein möglicher Ort für eine bemannte Mondlandung und kam für die Mission Apollo 20 in die engere Wahl. Dieser Raumflug wurde jedoch 1970 aus finanziellen Gründen abgesagt, bevor eine Entscheidung getroffen wurde.
Selenografische Koordinaten der Kratermitte: 9,42° N / 20,06° W

