Diskussion:Eurosystem Household Finance and Consumption Survey

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Letzter Kommentar: vor 9 Jahren von Claude J
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Sehr geehrter Claude J,

bei der Einkommenstabelle handelt es sich um Tabelle 5.1 aus dem Survery (Quelle 9). Was genau verstehen Sie an der Spalte nicht nicht? Diese Spalte zieht sich durch den gesamten Survery und taucht immer wieder in den Tabellen auf. Bitte schauen Sie sich doch einfach den Survey an, statt die Änderungen rückgängig zu machen und eine Frage in den Entfernkommentar zu stellen. Ich wüsste gerne, warum die zwei Spalten aus der Quelle weggelassen werden sollten? Wenn bei Wikipedia über jede Änderung vorher diskutiert werden muss, dann werden die wenigsten Menschen genug Zeit dazu haben bei Wikipedia mitzumachen.

MFG (nicht signierter Beitrag von 178.7.166.215 (Diskussion) 21:39, 22. Apr. 2013 (CEST))Beantworten

Ich verstehe es schon, aber es war nicht erläutert (Prozent von was). Und außerdem sehe ich nicht, wieso das erwähnt werden soll, die Tabellen sollten sich auf das Wesentliche konzentrieren. mfg--Claude J (Diskussion) 22:14, 22. Apr. 2013 (CEST)Beantworten

Sehr geehrter Claude J

Ja, es stimmt wohl, dass das durchschnittliche Vermögen in Italien und Spanien höher als in Deutschland und Österreich ist, das ist aber nicht der Fall in Griechenland und Portugal. Also der Satz "dass in vielen von der europäischen Finanzkrise der öffentlichen Haushalte besonders betroffenen Südländern die durchschnittlichen Vermögen der privaten Haushalte erheblich höher als in den sogenannten Geberländern lagen" stimmt nur für die zwei von den vier Länder. Ich finde eine Änderung des Satzes doch notwendig. Dieser Satz (der im Fall Griechenlands und Portugals nicht stimmt) wurde in den Medien in Deutschland und in Österreich benutzt, um die sogenannte "Hilfe" zu kritisieren (der Grund, warum ich Hilfe in Einführungszeichen stelle, kann man im Film "wer rettet wenn" feststellen). Ich bin selber aus Griechenland und fand diese Aussage damals nicht nur unwahr sondern auch gefährlich. Die Daten machen es eindeutig, dass das Vermögen in Deutschland und Österreich ziemlich ungleich verteilt ist (was in PIGS nicht der Fall ist). Anstatt dass die Medien auf diese Tatsache zu konzentrieren, haben sie die Leute gegen ihre Europäische Partner gehetzt. Wenn man den Satz im Artikel so lässt, man lügt und man spielt in einem politischen Spiel mit. Es liegt selbstverständlich an deiner Entscheidung, ob du mitspielen willst oder nicht und ich kann deine Entscheidung verstehen und respektieren. Wenn du doch nicht mitspielen willst, habe ich noch einen Vorschlag. Wie wäre es mit: "Besondere Brisanz und Aufmerksamkeit bekam die Studie, da sie zeigte, dass in vielen von der europäischen Finanzkrise der öffentlichen Haushalte besonders betroffenen Südländern die durchschnittlichen Vermögen der privaten Haushalte erheblich höher als in den sogenannten Geberländern lagen. Es muss aber auch gesagt werden, dass, wie man in den Daten ablesen kann, das Vermögen in den Geberländern ziemlich ungleicher verteilt ist. Noch eine Tatsache ist, dass seit dem Einsatz der sogenannten Hilfe, das Vermögen und das Einkommen auch in den Südländern ungleicher verteilt geworden ist." Vielleicht könnte man auch dann ein Weblink zu "wer rettet wen" hinzufügen. Liebe Grüße Georg, irgendein Grieche Yomomo (Diskussion) 21:08, 17. Feb. 2015 (CET)Beantworten

Was die Entwicklung danach betrifft wird sie durch die Studie natürlich nicht erfasst und müsste anderweitig belegt werden. Was die Vermögensverteilung angeht ist Deutschland damals nun mal das Schlußlicht im Median-Wert, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Das deutet auf eine krasse Ungleichverteilung (das im Übrigen sicher in Griechenland und Portugal auch vorhanden ist), später wohl noch verstärkt durch die von der EZB verursachten Null-Zinsen. Das ist meiner Meinung auch der Grund, warum von Merkel u.Co. nicht gern an die Studie erinnert wird, genau genommen wird sie meinem Eindruck nach nach anfänglicher Aufregung oder anfänglichem Erstaunen kaum noch erwähnt.--Claude J (Diskussion) 08:41, 18. Feb. 2015 (CET)Beantworten