Diskussion:Libertarismus/Archiv/2008

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Letzter Kommentar: vor 15 Jahren von Enantiodromie in Abschnitt "Rechtsextremismus"
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Warum Konsequentialismus???

Warum wird Libertarismus im Artikel teilweise auf Konsequentialismus zurückgeführt? Libertäre vertreten doch die Meinung, dass Regeln gelten müssen, egal was für ein Ergebnis dabei herauskommt. Im Englischen unterscheidet man zwischen "proceduralists / rule or process oriented" und "consequentialists / end state oriented". Libertarismus ist IMHO definitiv ersterer Klasse zuzuordnen. Nozick war es zum Beispiel egal, dass in seiner Theorie der Gerechtigkeit große Einkommensunterschiede möglich sind, so lange nur die Regel "Respektiere die Eigentumsrechte aller" eingehalten wir. Umverteilung, um Einkommen anzugleichen (= konsequentialistisch, da auf die Endergebnisse schauend), sind nicht erlaubt. Warum also steht das so im Artikel? --Grünes Fiet 17:02, 5. Jun. 2008 (CEST)

Normalerweise wird als auch der Utilitarismus dem Naturrecht gegenübergestellt (siehe auch Artikel Liberalismus) und die genannten Liberalen gelten auch als Vetreter des Utilitarismus (wobei Jeremy Bentham und John Stuart Mill als dessen bekanntesten Vertreter gelten) und nicht der Konsequentialismus. Vor allem aber frage ich mich, was das Ganze mit dem Libertarismus zu tun hat. Libertäre argumentieren ja gerade naturrechtlich und nicht utilitaristisch. Ich bin deshalb für eine Löschung dieses Abschnitts, weil sich mir, abgesehen von den inhaltlichen Fehlern, auch der Sinn dieses Abschnitts nicht erschließt. OB-LA-DI 13:26, 17. Jun. 2008 (CEST)

"Rechtsextremismus"

Kann mal jemand Quellen zu folgendem Passus bringen:

Manche Kritiker sehen u. a. in der Ablehnung der Massendemokratie eine Nähe des kapitalistischen Libertarismus zu rechtsextremem Gedankengut.

Welche Kritiker sind das? Sind die relevant? Worauf gründet sich ihre Kritik im Detail? Ist diese argumentativ begründet? Wäre nett, wenn das jemand als Fußnote anfügen könnte. Wenn nicht, sehe ich diesen Passus als unsdachlichen POV und Versuch, den Libertarismus zu diffamieren. --217.234.179.201 03:17, 18. Nov. 2008 (CET)

Völlige Zustimmung! Kritik muss immer genau belegt sein und darf keine Wieselwörter wie "manche Kritiker" enthalten. Auf diese Weise kann jeder seinen POV anbringen, weil es ganz sicher immer irgendwelche Kritiker gibt, und wenn es nur der Wikiepedia-Autor selbst ist. Mr. Mustard 09:00, 18. Nov. 2008 (CET)
Eine Nähe von Libertarismus und Rechtsextremismus gibt es m.E. nicht. An verschiedener Stelle wurde versucht eine Zusammenarbeit von Libertären und Konservativen zu etablieren (Hoppe oder Lichtschlag). Da echte Konservative von Linken als rechtsextrem diffamiert werden und Guilt by association verwendet wird, wird auch versucht Libertarismus und Rechtsextremismus in eins zu setzen.--Enantiodromie 22:29, 1. Mär. 2009 (CET)

Libertarismus als philosophische Position in der Willensfreiheitsdebatte

Wird unter anderem vertreten von Geert Keil. Fehlt hier vollkommen. Es sollte also am besten eine Begriffsklärungsseite vorgeschoben werden, vor allem da es ja anscheinend auch 2 unterschiedliche politische Positionen mit dem Namen gibt... (nicht signierter Beitrag von 78.52.230.19 (Diskussion | Beiträge) 16:57, 25. Sep. 2008 (CEST))