Diskussion:Mens sana in corpore sano/Archiv

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Letzter Kommentar: vor 7 Jahren von Lektor w in Abschnitt Letzter Absatz
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Interpretation

Falsch. Juvenal meint salopp gesprochen: wenn die fanatischen Körperertüchtiger doch nur außerdem geistig anspruchsvoller wären. Und das Einprügeln auf preußische Turnlehrer trägt wenig bei. 62.40.88.108 7. Jul 2005 21:42 (CEST)

Ich denke ebenfalls, dass dieser Ausspruch ein Spott auf die zu der Zeit von Juvenal bewunderten "Muskelmänner"(Arena-Athleten) sein sollte; heute würde man salopp sagen: "Viel Muskeln, wenig Gehirn". (Was damals wie heute sicher nicht verallgemeinert werden darf, jedoch war es sicher damals überwiegend der Fall).
Dass der Ausspruch in der modernen Sportwelt zum Standard dafür, dass "es NUR einen gesunden Geist in einem gesunden Körper gibt", geworden ist, trifft sicher nicht die Wahrheit, damals wie heute, und ist als "Sportparole" (gerne in der Zeit des Nazi-Reiches so benutzt) leider auch allgemein übernommen worden.
Abgesehen davon, dass dies eine Diskriminierung Kranker und Behinderter sein würde, widerspricht auch die Tatsache, dass viele hochintelligente bekannte Menschen aus allen Sparten (die auch allgemein als "Genies" verehrt werden) sehr oft Mängel in der körperlichen Gesundheit hatten, der allgemeinen Deutung dieses Schlagwortes.
Nach meiner Beobachtung scheint es (meistens) eine Wechselbeziehung zwischen Körper und Geist zu geben:
Bei hochgeistiger Veranlagung scheint es eine höhere Gefahr von körperlichen Mängeln zu geben, was u.U. auch auf höhere Sensibilität zurück zu führen sein könnte. (Das Umgekehrte konnte ich nicht beobachten, da die "Berühmten" meist "Geistige" waren. Dies macht mir Hoffnung, dass uns doch noch in der Zukunft immer mehr der [gute] Geist regieren wird, und "dumpfe Kraft" immer weniger ! --Dipau 00:42, 16. Feb. 2006‎
Vorschlag: die ganze Seite streichen, ist alles nur Käse, was und wie das geschrieben wurde! ... streichen ... ist ja nur wirres Zeug! was da gefaselt wird. --91.35.206.42 19:19, 15. Sep. 2007‎
Gegenvorschlag: Das Obige streichen, vor allem das Gefettete. Wirres Gefasel. (nicht signierter Beitrag von 188.96.240.215 (Diskussion | Beiträge) 18:27, 17. Okt. 2009 (CEST))

Ich finde die oben dargestellten Interpretationen ein wenig einseitig. Zumindest die veränderte, aber geläufigere (?) Version "Anima sana in corpore sano" wird doch, unabhängig davon was Juvenal zu sagen beabsichtigte und unabhängig davon was die Nationalsozialisten darin sahen, ganz anders verwendet. Einen zwingenden Zusammenhang zwischen körperlicher Konstitution und Verstand sehe ich darin jedenfalls nicht. Hier ist doch eine ganz andere Lesart möglich und üblich - nämlich das körperliche Ertüchtigung - oder auch nur eine gesunde Lebensweise - zum Wohlbefinden, zur "gesunden Seele" führe. Oder umgekehrt eine kranke Seele zu körperlichem Leiden (in welcher Form auch immer). Ein Zusammenhang der, meines Wissens, medizinisch unumstritten ist. --Triedboat 03:05, 4. Dez. 2008 (CET)

Das soll jetzt aber keine Werbung für ASICS sein, oder? (nicht signierter Beitrag von 188.96.240.215 (Diskussion | Beiträge) 18:27, 17. Okt. 2009 (CEST))
Der Abschnitt besteht hauptsächlich aus einem größeren Beitrag, der als „wirres Gefasel“ zurückgewiesen und dann nochmals kritisiert wurde. Fragen der Interpretation werden unten ausführlicher angesprochen. Ich schlage deshalb Archivierung vor. --Lektor w (Diskussion) 07:32, 18. Jan. 2017 (CET)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Lektor w (Diskussion) 07:32, 18. Jan. 2017 (CET)

Letzter Absatz

Zitat: Dem ist entgegenzuhalten, dass ein körperlich gebrochener Mensch, oft gerade eben deswegen, seinen Körper hervorragend pflegt. So kann ein solcher Körper, so seltsam das klingen mag, gesünder sein als ein "gesunder" Körper. Ein Gesunder hat vielleicht eine ungute Lebensführung, was oft vorkommt, und ist morgen schon schwer krank. Krankheiten kommen meist nicht ruckartig. Wenn als jemand einen gebrochen Körper hat, hat er eben manchmal einen außerordentlich großen Elan ein gutes, sinnvolles, kreatives, herzliches Leben zu führen, was sich auf sein psychosomatisches Gleichgewicht stets sehr positiv auswirkt (nicht nur auswirken kann).

Das ist eine Argumentation in eine bestimmte Richtung und hat mit dem Artikel und dem Spruch nichts mehr zu tun. --Flindner 22:07, 9. Mär. 2009 (CET)

Nicht zuletzt gibt es ja auch Behindertensportler. Auch für diese führt eine maßvolle regelmäßige sportliche Betätigung zu mehr Ausgeglichenheit, Zufriedenheit, Toleranz und allgemein mehr Lebensmut. Ich stimme der hier schon vertretenen Auffassung zu, dass der gesamte Artikel neu geschrieben werden sollte. (nicht signierter Beitrag von 78.55.202.32 (Diskussion | Beiträge) 09:42, 29. Dez. 2009 (CET))
Der Absatz ist schon am 27. März 2009 gelöscht worden. --Lektor w (Diskussion) 07:22, 18. Jan. 2017 (CET) erledigtErledigt
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Lektor w (Diskussion) 07:32, 18. Jan. 2017 (CET)