Hammering Man

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Hammering Man in Frankfurt

Der Hammering Man ist ein Kunstwerk des US-amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky in Frankfurt am Main. Es stellt die bewegliche Silhouette eines Arbeiters dar, der mit einem Hammer auf einen Gegenstand hämmert. Das Kunstwerk gilt als Symbol für die Arbeit, die Tat und auch als Symbol für die Solidarität mit allen Menschen, die arbeiten. Die Skulptur steht in verschiedenen Versionen in einigen Großstädten der Welt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Standorte

[Bearbeiten] Frankfurt am Main

In Frankfurt steht die circa 23 Meter hohe und 32 Tonnen schwere bewegliche Skulptur vor dem Messeturm. Es ist die bisher größte Figur der Serie.

[Bearbeiten] Basel

Der Hammering Man von Basel steht seit August 1989 auf dem Aeschenplatz vor dem gläsernen Hauptsitz der UBS. Er ist 13,5 Meter hoch, 15 Zentimeter dick und wiegt knapp 8 Tonnen.

[Bearbeiten] Seattle

Der Hammering Man in Seattle

Die 1992 errichtete Skulptur steht vor dem Seattle Art Museum in Seattle. Mit 14,6 Meter (48 Fuß) ist sie der zweitgrößte Hammering Man.

[Bearbeiten] Seoul (Korea)

Die Skulptur wurde im Jahr 2002 errichtet.

[Bearbeiten] Dallas/Texas

Hier steht eine nur ca. 8 Meter (24 Fuß) hohe Version der Skulptur.

[Bearbeiten] Weitere Standorte

Weitere Versionen des Hammering Man finden sich in New York City, Minneapolis, Los Angeles und Washington D.C..

[Bearbeiten] Nachahmung

Die Nachahmung am Hülya-Platz

Eine mannsgroße Nachbildung dieser Figur wurde anlässlich einer Demonstration gegen Neonazis von einer Bürgerinitiative auf dem Hülya-Platz in Frankfurt-Bockenheim aufgestellt und nach Diskussionen im Ortsbeirat auch dort belassen. Die Figur soll als Mahnmal an den Mordanschlag von Solingen erinnern. Sie zeigt den Hammering Man, wie er mit dem Hammer auf ein Hakenkreuz einschlägt. Durch eine Kurbel konnte man die Bewegungen selbst ausführen. Die Figur fiel immer wieder diversen Zerstörungsversuchen anheim. Im April 2007 wurde sie abgebaut und verschrottet. Sie war zuletzt stark zerstört und verrostet, daher galt sie als Gefahr für die öffentliche Sicherheit.[1] Inzwischen wurde die Figur durch einen Nachfolger ersetzt.[2]

[Bearbeiten] Belege

  1. Frankfurter Rundschau vom 20. April 2007, Stadtausgabe, S. 29.
  2. Bild und Text bei Flickr

[Bearbeiten] Weblinks

50.11258.6527777777778Koordinaten: 50° 6′ 45″ N, 8° 39′ 10″ O

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