Interspezifische Wechselbeziehungen
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Interspezifische Wechselbeziehungen sind Beziehungen zwischen Individuen oder Populationen unterschiedlicher Arten. Sie bestehen in der Regel über längere Zeitspannen hinweg und können zumindest für einen Teilnehmer hemmend oder fördernd sein. Interspezifische Wechselbeziehungen sind ein wichtiger Untersuchungsgegenstand der Ökologie. Der Gegensatz zu ihnen sind Beziehungen zwischen Individuen der gleichen Art, also Intraspezifische Beziehungen.
Interspezifische Beziehungen führen zur Anpassung der Überlebens-, Fortpflanzungs- und Nahrungserwerbsstrategien und zur Besetzung von realisierten ökologischen Nischen. Intraspezifische Beziehungen führen häufig zur Differenzierung von Lebensformen (Evolution).
[Bearbeiten] Unterschiedliche Formen von interspezifischen Wechselbeziehungen
- Haben beide Teilnehmer einen Nutzen, so spricht man von einer Symbiose.
- Im Gegensatz dazu stehen die Antibiosen. Eine Antibiose nützt dem einem Teilnehmer, schädigt oder tötet jedoch den anderen. Zu den Antibiosen gehören Parasitismus und Episitismus (eine Räuber-Beute-Beziehung).
- Die dritte Form sind die Karposen. In einer Karpose hat ein Teilnehmer einen Nutzen, der andere weder Schaden noch Nutzen.
- Nutzen beide Teilnehmer die gleichen Ressourcen, stehen sie zueinander in Konkurrenz, sie schaden sich somit gegenseitig.
- Wurde aufgrund der interspezifischen Wechselwirkungen auch der Fortgang der Stammesgeschichte beeinflusst, spricht man von einer Koevolution.
Weitere interspezifische Beziehungen sind:

