Kavalier
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Der Begriff Kavalier (frz. chevalier, ital. cavaliere, engl. cavalier, lat. caballus - Gaul) stand ursprünglich für einen Reiter, später für einen Ritter oder einen Mann ritterlicher, d.h. adliger Herkunft. Seit dem Barock bezeichnet er generell vornehme Männer mit ritterlichen Tugenden, oft eingeengt auf die Bedeutung: „Beschützer der Damen”.
Im Englischen Bürgerkrieg (1642-1649) war „Kavalier“ die Parteibezeichnung für die Anhänger König Karl I. Ihre republikanischen Gegner bezeichneten die Kavaliere spöttisch als „Rundköpfe“. Die Cavaliers waren meist Großgrundbesitzer und setzten sich als Royalisten für die Vorrechte der Krone und den Erhalt der anglikanischen Kirche ein. Im Parlament führten ab Ende des 17. Jahrhundert die Tories die politische Tradition der Cavaliers fort.

