Liutold von Admont

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Liutold von Admont († 1171) war von 1165 bis 1171 Abt des Klosters Admont. Er wirkte im Geist der Admonter Klosterreform.

Der nach Abt Gottfrieds I. Tod zum Abt gewählte Admonter Mönch Liutold war schon als Knabe nach Admont gekommen und hatte hier als Benediktineroblate seine Ausbildung erhalten. Zwischen seiner Wahl zum Abt und der Benediktion durch den Salzburger Erzbischof vergingen aufgrund der unruhigen politischen Verhältnisse viele Monate. Über sein Abbatiat wissen wir sehr wenig, offensichtlich wirkte er aber im Geiste seiner Vorgänger. In seine siebenjährige Regierungszeit fallen zwei Abtspostulationen und durch Kaiser Friedrich die Unterstellung des Nonnenklosters Neuburg bei Ingolstadt unter die Admonter Klosterreform.

[Bearbeiten] Literatur

  • Jakob Wichner: Geschichte des Benediktinerstiftes Admont, Bd. 1 (Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1177). Admont 1874, S. 176-194
  • Thomas Stellwag: Die Bedeutung der Benediktinerabtei Admont für die Verbreitung der Hirsauer Reform im süddeutsch-österreichischen Raum (Admonter Reform). Admont 1999, S. 42
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