March (Fluss)

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March
Ufer der March

Ufer der March

Daten
Lage Mitteleuropa, Tschechien, Slowakei, Österreich
Länge 358 kmdep1
Quelle MährenVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Mündung DonauVorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSKOORDINATE_fehlt
Mündungshöhe ~135 mdep1Vorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-MÜNDUNG fehlt
Flusssystem Donau
Einzugsgebiet 27.633 km²dep1
Abflussmenge

MQ: 109 m³/sdep1

Rechte Nebenflüsse Thaya
Linke Nebenflüsse Bečva
Großstädte Olomouc, Bratislava

Die March (tschechisch und slowakisch Morava, römisch Marus) ist ein Nebenfluss der Donau in Mitteleuropa. Sie ist der Hauptfluss Mährens, das nach ihr benannt ist, und von dem sie etwa drei Viertel entwässert.

In ihrem Unterlauf, wo sie beidseits von einem Hochwasserdamm begleitet wird, ist die March der Grenzfluss zwischen Tschechien und der Slowakei (etwa 50 km) bzw. zwischen Österreich und der Slowakei (91 km). In Luftlinie sind diese Strecken wegen der vielen Mäander des Flusses nur 37 bzw. 50 km.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die March entspringt im Glatzer Schneegebirge auf einer Höhe von 1.194 m bei den Quarklöchern (zwei Kalksteinhöhlen) am Südhang des Glatzer Schneebergs an der Grenze Polens zu Tschechien, etwa ein Kilometer nordwestlich des Dreiländerecks Polen-Böhmen-Mähren und verläuft zunächst 13 km auf dem Gebiet der böhmischen Region Pardubice, bis sie südlich der Gemeinde Dolní Morava die Mährische Region Olomouc erreicht. Nach 358 Kilometern mündet sie an der Thebener Pforte bei Hainburg an der Donau und Devín in die Donau. Der mittlere Abfluss beträgt 109 m³/s. Die vielfältige Verästelung ihres Flusslaufes beschränkt die Schiffbarkeit auf den unteren Lauf.

Die wichtigsten Nebenflüsse sind links die Bečva und rechts die Thaya. Rechts (westlich) des Unterlaufs der March liegt das Marchfeld in Niederösterreich.

Die einzigen Großstädte an der March sind Olomouc (Olmütz) und Bratislava (Preßburg), größere Orte sind Kroměříž, Uherské Hradiště, Hodonín, Dürnkrut, Angern an der March und Marchegg.

Die March bei der Mündung in die Donau. Ihr Wasser ist viel dunkler (Eisengehalt der Thaya¿)

[Bearbeiten] Hochwässer

Das letzte große Hochwasser fand nach der Schneeschmelze um den 2. April 2006 statt und verursachte in Mähren und Niederösterreich große Schäden. Nach mehreren Tagen waren vielerorts die Marchdämme unterspült. Ein Deichbruch bei Jedenspeigen verursachte 7 Todesopfer, und bei Dürnkrut wurde die Österreichische Nordbahn beschädigt.

[Bearbeiten] Literatur

  • Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände. Conversations-Lexikon; 10. Auflage 1853, F. A. Brockhaus Leipzig
  • A. Stancik, H.Schiller, O.Behr et al.: Hydrology of the River Danube / Hydrologie der Donau. Gemeinsames Forschungsprojekt der Donauländer und der IHD, 272 p., Verlag Priroda, Bratislava 1988.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: March – Bilder, Videos und Audiodateien
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