Methylorange
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Strukturformel | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemeines | |||||||||
| Name | Methylorange | ||||||||
| Andere Namen |
|
||||||||
| Summenformel | C14H14N3NaO3S | ||||||||
| CAS-Nummer | 547-58-0 | ||||||||
| PubChem | 11036 | ||||||||
| Kurzbeschreibung | orangegelbes Pulver | ||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 327,34 g·mol−1 | ||||||||
| Aggregatzustand |
fest |
||||||||
| Dichte |
1,28 g·cm–3 |
||||||||
| Schmelzpunkt |
>300 °C [1] |
||||||||
| Löslichkeit |
schlecht in Wasser (ca. 5 g/l) [1] |
||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||
|
|||||||||
| WGK | 2[1] | ||||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Methylorange gehört zur Gruppe der Azofarbstoffe. Es ist das Natriumsalz der 4'-(Dimethylamino)-azobenzol-4-sulfonsäure und wird zumeist als pH-Indikator verwendet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Eigenschaften
Methylorange bildet orangefarbene Kristalle. Im Sauren ist die Azogruppe protoniert. Bei Basenzugabe deprotoniert die Gruppe im pH-Bereich 3,1 bis 4,4; es tritt ein Farbumschlag von rot nach gelborange auf.[2]
[Bearbeiten] Verwendung
Methylorange wird als Säure-Base-Indikator verwendet.
[Bearbeiten] Synthese
Sulfanilsäure wird mit Salpetriger Säure diazotiert und mit N,N-Dimethylanilin gekuppelt. Mit Natronlauge wird die Säure abschließend in das Natriumsalz überführt und ausgefällt.[3]
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ a b c d Eintrag zu Methylorange in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 1. Januar 2008 (JavaScript erforderlich)
- ↑ Indicator Reagents. In: Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry (engl.).
- ↑ Autorenkollektiv: Organikum. 21. Auflage. Wiley-VCH, 2001, ISBN 3-527-29985-8, S.645.

