Modus
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Der Begriff Modus (lateinisch für „Art“, „Weise“; Plural: Modi) bezeichnet:
- in der Musik eine Tonleiter, synonym zu Kirchentonart und Kirchentonleiter. Im Jazz wird der Begriff auch für weitere, beispielsweise außereuropäische, Tonleitern verwendet.
- in der europäischen Musik des 12. und 13. Jahrhunderts sechs rhythmisch festgelegte Schemata aus langen und kurzen Noten als Basis einer modalrhythmischen Komposition, siehe Modalnotation
- in der Dodekaphonie (Zwölftonmusik) Oberbegriff für die Zwölftonreihe und ihre Umkehrung, ihren Krebs und den Krebs der Umkehrung
- in der Musik Olivier Messiaens die Modi mit begrenzten Transpositionsmöglichkeiten
- einen grammatikalischen Konjugationsparameter des Verbs, siehe Modus (Grammatik)
- in der Mathematik den häufigsten Wert einer Häufigkeitsverteilung, siehe Modus (Statistik)
- in der formalen Logik der Name bestimmter Schlussregeln, siehe Syllogismus. Wichtige Beispiele:
- eine Betriebsart in Wissenschaft und Technik
- eine Einstellung eines Vorgangs in der Informatik
- die Durchführungsweise eines sportlichen Wettbewerbs, siehe Modus (Sport)
- eine Spielvariante in Computerspielen, siehe Spielmodus (Computerspiel)
- einen Begriff aus der Erzähltheorie, eingeführt von Gérard Genette
- ein Automodell, siehe Renault Modus
- in der Rechtswissenschaft eine Gesetzliche Erwerbungsart
- Modus operandi
- Reisezugwagen der Deutschen Bahn, siehe Modus-Wagen
Die Abkürzung MODUS steht für:
- MODell Unternehmen Schule, schulische Modellversuche in Bayern (MODUS21, MODUS F)
Siehe auch:
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