Qeqertarsuaq-Museum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Qeqertarsuaq Museum
Daten
Ort Qeqertarsuaq Welt-IconKoordinaten: 69° 14′ 50,2″ N, 53° 32′ 33,1″ W
Art
Lokalmuseum
Eröffnung 1992

Das Qeqertarsuaq-Museum (dänisch Qeqertarsuaq Museum, grönländisch Qeqertarsuup Katersugaasivia) ist das Heimatmuseum (Lokalmuseum) von Qeqertarsuaq.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Qeqertarsuaq-Museum wurde 1992 eröffnet, nachdem das Hauptgebäude renoviert worden war. 2005 wurde ein weiteres Gebäude übernommen, um Kajaks ausstellen zu können.[1][2]

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum ist im Gebäude B-5 untergebracht. Es wurde 1840 gebaut und war die Wohnung des Inspektors von Nordgrönland, dessen Hauptstadt Qeqertarsuaq war.[3] Das Gebäude ist geschützt. Für detaillierte Beschreibungen zur Geschichte und Architektur des Gebäudes, siehe die Liste der Baudenkmäler in Qeqertarsuaq.

Ausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Erdgeschoss befindet sich eine archäologische Ausstellung und die testamentarisch gestiftete Sammlung von Gunnar P. Rosendahl, dessen Vater Philip Rosendahl Landsfoged von Nordgrönland war. Dort befindet sich außerdem ein Gedenkzimmer für Otto Sandgreen. Des Weiteren werden Sonderausstellungen gezeigt und kulturelle Aktivitäten veranstaltet. Im Dachgeschoss sind unter anderem Kunstwerke von Jakob Danielsen ausgestellt. Dort befindet sich zudem eine nachgebildete Böttcherwerkstatt. Außerdem wird die Geschichte der Arktisk Station und der Kirche von Qeqertarsuaq thematisiert. Im Nebengebäude sind unter anderem der Hundeschlitten oder das Kajak des Landsfogeds zu betrachten.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bo Albrechtsen: Qeqertarsuaq museum. In: Bo Albrechtsen, Daniel Thorleifsen (Hrsg.): Museer i Grønland i 50 år. NKA, Nuuk 2016, ISBN 978-87-89108-01-8, S. 278.
  2. Naja Illeris: De grønlandske lokalmuseer. Rapport om museernes vilkår i 2004. Dansk Polarcenter, Kopenhagen 2005, ISBN 87-90369-79-3, S. 10 (https://docplayer.dk/16397384-De-groenlandske-lokalmuseer.html (Wegen Bearbeitungsfilter nicht verlinkbar)).
  3. a b Qeqertarsuaq Museum. museum.gl.