Schleicher K 10

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Schleicher K 10
Typ Segelflugzeug
Entwurfsland

Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland

Hersteller Alexander Schleicher GmbH & Co
Erstflug Juli 1963[1]
Produktionszeit

1963–1965

Stückzahl 12

Die Schleicher K 10 war ein Segelflugzeug und eine Entwicklungsstudie in Holzbauweise mit Stoffbespannung. Aus ihr ging später die Schleicher K 6 E hervor, bei der unter anderem das Pendelhöhenleitwerk der Ka 6 CR-Pe übernommen wurde. Außerdem wurde zur Verbesserung der Schnellflug-Eigenschaften das NACA-63-Profil durch ein Wortmann-Profil ersetzt, das von einem FX 40 an der Wurzel nach außen in ein FX 30 übergeht.

Um ein möglichst genaues Profil und damit auch eine längere laminare Luftströmung zu erzielen, reichte die Vorderkantenbeplankung bis 65 % der Flügeltiefe und bestand aus 2,5 mm starkem Sperrholz. Der Prototyp der K 10 (D-3619) wurde erstmals 1963 geflogen (Prüfschein vom 30. Juli 1963). Zwar zeigte die Erprobung, dass die Verwendung der Wortmann-Profile und die durch Strukturverstärkungen bedingte Gewichtszunahme um 25 kg bei hohen Geschwindigkeiten einen großen Leistungszuwachs brachten, die Flugeigenschaften bei mittleren Geschwindigkeiten, welche die Ka 6 unter anderem so anziehend machten, waren jedoch schlecht. Deshalb wurde nach nur zwölf Exemplaren, die zwischen 1963 und 1964 gebaut wurden, die Produktion der K 10 eingestellt und Kaiser entwarf die K 6 E als eine neue Version der Ka 6, die eine Synthese der harmonischen Flugeigenschaften der Ka 6 CR und der besseren Leistungen der K 10 werden sollte.

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngröße Daten[1]
Besatzung 1
Länge 6,64 m
Spannweite 15 m
Höhe 1,65 m
Flügelfläche 12,53 m²
Flügelstreckung 17,96
Flügelprofil (innen/Mitte/außen) FX 40 – FX 30
Gleitzahl 32
Leermasse 210 kg
Startmasse 320 kg
Flächenbelastung max. 25,5 kg/m²
Mindestgeschwindigkeit 64 km/h

Erhaltene Flugzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die K10 D-3629 des Vereins zur Förderung des historischen Segelflugs.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter F. Seliger: Rhön-Adler. 75 Jahre Alexander Schleicher Segelflugzeugbau. Verlag R.G. Fischer, Frankfurt a. M. 2003.
  • Richard und Monique Ferrière: Les Planeurs et Motoplaneurs d' Alexander Schleicher 1951–1981. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1988, ISBN 3-613-01190-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • K 10. alexander-schleicher.de;

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b K 10, auf alexander-schleicher.de, abgerufen am 4. August 2022
  2. Von der Ka 6 zur K6e – die K10, auf vfhs.wordpress.com