Traumbild 1

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Traumbild 1 ist eine Komposition von Johann Strauss Sohn (ohne Opus-Nummer). Sie wurde am 21. Januar 1900 im Konzertsaal des Wiener Musikvereins erstmals aufgeführt.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Strauss ist am 3. Juni 1899 gestorben. Unter den zahlreichen Skizzen für weitere Projekte befanden sich auch zwei Stücke die er als Traumbilder und als musikalische Verirrungen bezeichnete. Um die Weihnachtszeit 1899 wurden die beiden Stücke in Klavierauszügen veröffentlicht. Von Traumbild 1 erschien dann auch eine Orchesterversion im Druck. Aus einem Brief von Johann Strauss an seinen Bruder Eduard, in dem er auch über die beiden Traumbilder schreibt, wissen wir, dass er in einem der beiden Werke (das heute den Namen Traumbild 1 trägt) seine Frau Adele Strauß musikalisch porträtierte. Weiter schreibt er, dass er bei den beiden Traumbilder Werken bewusst keiner vorgegebenen musikalischen Form gefolgt sei. Traumbild 1 wurde am 21. Januar 1900 im Konzertsaal des Wiener Musikvereins anlässlich eines Erinnerungskonzerts an Johann Strauss uraufgeführt.

Die Spieldauer beträgt auf der unter Einzelnachweisen angeführten CD 12 Minuten und 6 Sekunden. Je nach der musikalischen Auffassung des Dirigenten kann diese Zeit etwas variieren.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle: Englische Version des Booklets (Seite 109) in der 52 CDs umfassenden Gesamtausgabe der Orchesterwerke von Johann Strauß (Sohn), Hrsg. Naxos (Label). Das Werk ist als zehnter Titel auf der 41. CD zu hören.