Wikipedia Diskussion:Bürokratenkandidaturen/Wahrerwattwurm

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Letzter Kommentar: vor 15 Jahren von Wahrerwattwurm in Abschnitt Das hat mich erschreckt...
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Das Meinungsbild beginnt am 16. Januar 2009 um 20:00 Uhr und endet am 30. Januar 2009 um 20:00 Uhr.
Stimmberechtigung zu dieser Wahl überprüfen

Wiederwahl

Bevor jemand fragen muss: bei dem angekündigten Meinungsbild zu Amtsdauer/Wiederwahl von Bürokraten werde ich für eine Begrenzung der Tätigkeitsperiode von Bürokraten stimmen und würde mich, falls ich hier gewählt werden sollte, unabhängig von dessen Ausgang auf jeden Fall einer Wiederwahl nach 2 Jahren stellen. Angesichts der im Vergleich zur Adminzahl sehr kleinen Gruppe von Bürokraten halte ich regelmäßige B-Wahlen für sinnvoll, praktikabel und auch für die Nutzer zumutbar. -- Wwwurm Mien Klönschnack 21:04, 16. Jan. 2009 (CET)Beantworten

Das hat mich erschreckt...

[1]. Dein letzter Satz lässt mich zweifeln, ob meine Pro-Stimme richtig investiert ist. Für meinen Geschmack offenbarst Du damit ein seltsames Verständnis von WP-Wahlen... Gruß -- Sir James 10:14, 19. Jan. 2009 (CET)Beantworten

Moin, Sir. Erschrecken muss Dich dies eigentlich nicht. Ich halte die regelmäßige Wiederwahl von Bürokraten (z.B. alle 2 Jahre) ähnlich dem Schiedsgericht für sinnvoll und v.a. auch durchführbar, weil das ja eine überschaubare Zahl von Wahlvorgängen ist. Bei 250 oder mehr Admins hingegen hätten wir durchschnittlich alle 3 Tage(!) eine neue Wiederwahl zu starten.
Was die Contrastimmenfrage bei der Kür neuer Bürokraten angeht: die Contra-Möglichkeit haben wir bei Admin-, aber nicht bei SG-Wahlen, und ich finde nicht, dass sich das bisher als nachteilig erwiesen hätte. Oder hast Du dafür ein Gegenbeispiel? Das ist auch nicht gar so ungebräuchlich: bei politischen Wahlen in Deutschland und anderswo vergibt man auch nur Pro-, aber keine Contrastimmen. Auch ohne Gegenstimmmöglichkeit kann ja jeder Nutzer seine Ablehnung von Kandidaten verdeutlichen, indem er/sie eben denjenigen Kandidaten keine Prostimme gibt, die er/sie, weshalb auch immer, ablehnt. Dafür fallen 2 Nachteile weg: das „Schmutzige-Wäsche-waschen“ in Kommentaren bei der Neinstimmeneintragung – wie wir es just besonders im Fall Marcus C. erlebt haben – und die Tatsache von taktischen Neins bei Kandidaten D, E und F, durch die man das Gewicht der eigenen Prostimmen für A, B und C sozusagen „verdoppeln“ kann. Was man inhaltlich an Kandidaten zu bemängeln oder zu belobigen hat, kann man ja (sogar gründlicher) auf den jeweiligen Kandidatendiskuseiten äußern.
Ich bin dafür, weiterhin Ablehnung (wie Zustimmung) deutlich machen und Verhalten in der Vergangenheit kritisieren und nicht mehr wieder bzw. abwählen zu können; aber ich bin dagegen, Personen darüber hinaus zu beschädigen. Wie viele Kandidaturen der zurückliegenden Jahre zeigen, passiert aber genau das immer wieder in Kommentaren zu Kontrastimmen. Ich hoffe, meine Motive für meinen gestrigen, bedauernden Kurzkommentar sind etwas verständlicher und für Dich nachvollziehbar(er) geworden. Gruß von -- Wwwurm Mien Klönschnack 10:51, 19. Jan. 2009 (CET)Beantworten
NB: Es kommt noch ein Argument hinzu, und zwar die (einzigartige) Ergebnisberechnung bei B-Wahlen mit Contramöglichkeit: ein Kandidat mit 48 Pro- und 2 Contrastimmen (= 96%) wird hierbei eher gewählt als einer mit 180 Pro- und 20 Contrastimmen (= 90%), obwohl Letztgenannter offenkundig eine sehr viel größere Zustimmung (gut dreieinhalb mal so viele Prostimmen, fast viermal so hohe Pro-Contra-Differenz) vom Wahlvolk ausgedrückt bekommen hat.
+1 HardDisk rm -rf 23:53, 20. Jan. 2009 (CET)Beantworten
+2 Elkawe 11:49, 21. Jan. 2009 (CET) das NB: Argument trifft 100 % zu und sollte besser bekannt werdenBeantworten
-1 von mir. Wenn ein relativ neuer Administrator nur bei wenigen Leuten (sagen wir 150 Abstimmenden) bekannt ist und dann eine Zustimmung von 81% hat, ist das mindestens genausoviel wert wie 80% bei einem altbekannten mit 250 Abstimmenden. Man kann davon ausgehen, dass die 150 durchaus repräsentativ für den Rest der Wähler sind.
Wenn man nur Prostimmen zählt, führt das, wie in der Politik gelegentlich erkennbar, zu einer stärkeren Polarisierung zum Schaden der Sache. Die Volkstribunen mit extremen Ansichten sorgen für einen besonders hohen Bekanntheits- und Mobilisierungsgrad, und die Gemäßigten aus der Mitte bekommen nur dann viele Stimmen, wenn sie polarisierend gegenseitig auf sich einhauen und damit die Aufmerksamkeit des Wahlvolks auf sich konzentrieren.
"Schmutzige Wäsche waschen" hat nichts mit den Contrastimmen (Kommentare auf der Abstimmseite kann man notfalls verbieten) zu tun, das ist auf der Diskussionsseite immer möglich, wie Du ja selbst schreibst. Und ich halte Sammlungen von Difflinks nicht für verwerflich, sondern für eine legitime Möglichkeit, das Handeln eines Kandidaten in der Vergangenheit (das ja wichtige Schlüsse für sein Verhalten in der Zukunft erlaubt) zu beleuchten. Persönliche Angriffe unter der Gürtellinie sollten natürlich tabu sein.
Die taktischen Neinstimmen sind eine Möglichkeit, die jeder Benutzer nach eigenem Ermessen wahrnehmen und entsprechend kommentieren kann. Insofern verändern sie nichts am Stimmgewicht des Einzelnen, erlauben aber andererseits in Verbindung mit den Enthaltungen eine genauere Dosierung von Unterstützung und Ablehnung. Nicht umsonst hat sich die Möglichkeit des Kumulierens bei Kommunalwahlen (mit denen unsere Wahlen hier eher als mit Bundestagswahlen vergleichbar sind) in letzter Zeit verbreitet.--203.223.43.66 22:04, 21. Jan. 2009 (CET)Beantworten
Aber auch da werden nur Pro-Stimmen kumuliert. -- Wwwurm Mien Klönschnack 22:06, 21. Jan. 2009 (CET)Beantworten
Das ist nur eine Koordinatenverschiebung. Wenn man statt mit -1,0,+1 mit 0,1,2 abstimmen dürfte, würde eine 0 wie ein Contra und eine 1 wie eine Enthaltung wirken. Bei 300, die sich für die Wahl interessieren, hätte dann jeder am Schluss 300 Stimmen mehr auf dem Konto, die Reihenfolge bliebe aber gleich (wenn man mit Deinem Vorschlag, bei dem nur das Saldo aus Pro und Contra gebildet wird, vergleicht).
Aber natürlich sind die Kommunalwahlen und unsere nicht Eins zu Eins vergleichbar. Z.B. kann man bei den Kommunalwahlen nicht beliebig vielen Kandidaten die maximale Prostimmenzahl zukommen lassen.--203.223.43.66 23:18, 21. Jan. 2009 (CET)Beantworten
da du dich hier so gut auskennst, vermute ich bei dir als IP eine Feigheit. Sei doch froh, das es überhaupt noch Verantwortliche mit viel Zeit und guten Nerven gibt, die sich hier mit den Unmöglichen Sockenpuppen sowie IP`s herumschlagen. Denn die Wikipedia Admins und Bürokraten usw. sollten, wenn sie bekannt genug sind, so einfach wie möglich gewählt werden. So ist es auch in der Politik und Gewerkschaften und basta :-) Gruß vom -- Elkawe 23:42, 21. Jan. 2009 (CET)Beantworten
Nö, Elkawe, da widerspreche ich: sachlich argumentierende IPs verdienen (und bekommen von mir) genauso ernsthafte Antworten wie sachlich argumentierende angemeldete WPner. -- Wwwurm Mien Klönschnack 23:59, 21. Jan. 2009 (CET) :-) ist natürlich richtig und genau deswegen bist du auch ein guter Kanidat in dieser Wahl. MfG v Elkawe 00:19, 22. Jan. 2009 (CET)Beantworten