Alfred Kohler (Historiker)

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Alfred Kohler (* 6. August 1943 in Wien) ist ein österreichischer Historiker und Universitätsprofessor für Neuere Geschichte an der Universität Wien.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kohler studierte Geschichte und Geographie an der Universität Wien. 1967 erfolgte seine Promotion. Seit 1969 war er Universitätsassistent bei Heinrich Lutz am Institut für Geschichte der Universität Wien. 1980 habilitierte er über das Thema Antihabsburgische Politik in der Epoche Karls V. Die reichsständische Opposition gegen die Wahl Ferdinands I. zum römischen König und gegen die Anerkennung seines Königtums (1524–1534). Seit 1992 war Kohler Professor für Neuere Geschichte an der Universität Wien. Von 2004 bis 2006 war Kohler Dekan der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Kohler ist korrespondierendes Mitglied der philosophisch-historischen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Er ist Mitglied der Vereinigung für Verfassungsgeschichte.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010 wurde Kohler mit dem Wilhelm-Hartel-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet.[1] 2012 erhielt er einen Würdigungspreis des Kardinal-Innitzer-Preises.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Höchste ÖAW-Preise an Alfred Kohler und Walter Kutschera (Memento vom 5. Januar 2013 im Internet Archive), Website der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 11. Oktober 2010, abgerufen am 26. November 2011.