Ankogel
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Ankogel | ||
|---|---|---|
|
Ankogel vom Auernig aus gesehen |
||
| Höhe | 3252 m ü. A. | |
| Lage | Grenze Salzburg und Kärnten, Österreich | |
| Gebirge | Ankogelgruppe, Hohe Tauern | |
| Dominanz | 6,34 km → Großelendkopf nahe der Hochalmspitze | |
| Schartenhöhe | 578 m ↓ Großelendscharte | |
| Geographische Lage | 47° 3′ 6″ N, 13° 14′ 49″ O47.05166666666713.2469444444443252Koordinaten: 47° 3′ 6″ N, 13° 14′ 49″ O | |
|
|
||
| Erstbesteigung | 1762 durch einen Bauern Patschg aus Böckstein | |
| Normalweg | Hochtour mit Kletterei (I+) | |
Der 3.252 m hohe Ankogel ist der namensgebende Gipfel der Ankogelgruppe – nicht aber deren höchste Erhebung (Hochalmspitze 3.360 m). Er liegt in der Nähe von Bad Gastein im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Salzburg.
Der Ankogel wurde als einer der ersten Dreitausender bereits 1762 vom Anlauftal aus durch den Bauern Patschg erstbestiegen. Er gilt als der am frühesten betretene Gletschergipfel der Alpen. Die erste touristische Ersteigung gelang Karl Thurwieser mit dem Jäger Chr. Ries am 17. Oktober 1822, wiederholt von Erzherzog Johann, Baron Herberts und mehreren Führern am 4. August 1826, beide Male in etwa über den heutigen Normalweg[1].
Sein Gipfel war ursprünglich um einige Meter höher, ist aber bei einem Bergsturz in der Nacht vom 6. zum 7. Januar 1932 abgebrochen.
Von Mallnitz in Kärnten aus kann man durch eine Seilbahn leicht eine Höhe von 2.636 m erreichen.
[Bearbeiten] Routen
- Anlauftal–Radeckalm–Radeckscharte–kleiner Ankogel–Ankogel 2.100 Höhenmeter (6 bis 7 h) – auch im Winter als Schiroute
- Bergstation Ankogelbahn–Lassacher Kees–kleiner Ankogel–Ankogel 800 Höhenmeter (3 h)
- Kölnbreinspeicher-Osnabrücker Hütte-Ankogel (9,5 hod.)
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Liselotte Buchenauer, Peter Holl: Alpenvereinsführer Ankogel- und Goldberggruppe, Bergverlag Rudolf Rother, München 1986. ISBN 3-7633-1247-1
[Bearbeiten] Weblinks
- Ankogel - Hribi.net (slowenisch / englisch)
- Aufstieg auf den Ankogel (tschechisch / englisch)

