Capua

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Capua (Begriffsklärung) aufgeführt.
Capua
Comune
Lage der Gemeinde in Italien
Staat: Italien
Region: Kampanien
Provinz: Caserta (CE)
Geographische Koordinaten: 41° 6′ N, 14° 13′ O41.114.216666666725Koordinaten: 41° 6′ 0″ N, 14° 13′ 0″ O
Höhe: 25 m s.l.m.
Fläche: 48 km²
Einwohner: 19.081 (2005)
Bevölkerungsdichte: 396 Einw./km²
Postleitzahl: 81043
Vorwahl: 0823
ISTAT-Nummer: 061015
Demonym: Capuani
Schutzpatron: Agatha von Catania
Website: Capua

Capua ist eine süditalienische Stadt in der Provinz Caserta in der Region Kampanien am Fluss Volturno und hat 19.081 Einwohner (2005).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Mittelalter

Nach der Zerstörung des beim heutigen Santa Maria Capua Vetere gelegenen antiken und frühmittelalterlichen Capua durch die Sarazenen (840) gründeten 856 die Langobarden die Stadt als Capua nova („Neu-Capua“) erneut an einer von der früheren etwas entfernten Stelle in der Nähe des antiken Casilinum. Im 11. Jahrhundert kam Capua in normannischen Besitz. Die Assisen von Capua wurden durch den Stauferkaiser Friedrich II. erlassen und sind ein frühes Beispiel für Erlasse zur Erschaffung eines Beamtenstaates.

[Bearbeiten] Neuzeit

1860 war Capua Mittelpunkt des vergeblichen Widerstands der neapolitanischen Armee gegen Giuseppe Garibaldi. Im Zweiten Weltkrieg wurde Capua durch Luftangriffe stark zerstört.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist u. a. der Dom Santo Stefano (erbaut 856). In der Stadt gibt es des Weiteren eine römische Brücke, eine mittelalterliche Burg, eine Kathedrale (zum Großteil restauriert) und ein archäologisches Museum.

Direkt an der römischen Brücke sind auch die eindrucksvollen Reste eines der berühmtesten Bauwerke zu finden, das während der Herrschaftszeit Friedrichs II. von Hohenstaufen entstand: das „Brückentor von Capua“.[1] Das Steinmaterial für diese einst außergewöhnlich eindrucksvolle mittelalterliche Toranlage war zum großen Teil dem gigantischen römischen Amphitheater im nahegelegenen Santa Maria Capua Vetere (wo einst das antike Capua lag) entnommen worden. In den Resten des Brückentors soll in naher Zukunft ein Museum zur Geschichte des Brückentors und der Architektur während der Herrschaftszeit Friedrichs II. von Hohenstaufen eingerichtet werden.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Capua – Bilder, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Alexander Knaak: Prolegomena zu einem Corpuswerk der Architektur Friedrichs II. von Hohenstaufen im Königreich Sizilien 1220–1250, Marburg 2001, S. 58–109.
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