Cato Institute

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Das Cato Institute ist eine der einflussreichsten ökonomisch-politischen Denkfabriken der USA. Es wurde von Edward H. Crane, Murray Rothbard und Charles de Ganahl Koch 1977 in San Francisco gegründet und hat eine libertäre Ausrichtung. Das Cato Institute hat seinen Sitz in Washington (D.C.).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Politische Ausrichtung des Instituts

Aufgrund seiner Ausrichtung favorisiert das Institut in einer Vielzahl von Fragen marktliche Problemlösungen. Bekannt wurde das Institut insbesondere durch seine kontroverse Position im Bereich der Sozialversicherung, bei dem es für eine umfassende Privatisierung eintritt. So machen Mitarbeiter des Instituts Werbung für die Privatisierung staatlicher Rentensysteme, darunter auch Augusto Pinochets ehemaliger Arbeitsminister José Piñera. Außerdem wird die Einführung so genannter Bildungsgutscheine befürwortet. Des Weiteren beschäftigt und bezahlt die Denkfabrik Forscher, die die Ergebnisse des Weltklimarats anzweifeln.

Obwohl das Institut besonders bei ökonomischen Themen eine große Nähe zur Republikanischen Partei aufweist und dort viel Unterstützung findet, weicht es in mehreren Einzelfragen von den üblichen Positionen der Republikaner ab. So lehnte das Institut sowohl den Zweiten Golfkrieg als auch den Dritten Golfkrieg ab. Ebenso kritisiert das Institut den Krieg gegen Drogen. Stattdessen favorisiert es eine marktliche Lösung (über Steuern). Des Weiteren kritisierte es den USA PATRIOT Act.

[Bearbeiten] Namensgebung

Das Institut ist nach Catos Briefen benannt, einer Reihe britischer Essays aus dem frühen 18. Jahrhundert, die sich mit der Philosophie John Lockes beschäftigen. Die anonymen Verfasser benannten ihre Essays nach Cato dem Jüngeren, einem Verteidiger republikanischer Institutionen im antiken Rom.

[Bearbeiten] Publikationen

Das Cato Institute gibt die Periodika Cato Journal, Regulation, Cato Supreme Court Review und Cato Policy Report heraus. Daneben erschienen z. B. folgende Monografien: Social Security: The Inherent Contradiction; In Defense of Global Capitalism; Voucher Wars; You Can't Say That!; Peace and Freedom: A Foreign Policy for a Constitutional Republic; Restoring the Lost Constitution oder Reclaiming the Mainstream: Individualist Feminism Reconsidered. Von 1977 bis 1984 wurde das Inquiry-Magazin herausgegeben.


[Bearbeiten] Weblinks

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