Funkzelle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Eine Mobilfunknetz-Funkzelle (kurz Zelle) ist der Bereich, den die Basisstation (Sendemast) eines Mobilfunknetzes abdeckt.

Eine Funkzelle bedient 40-60 Benutzer. In dünn besiedelten Gebieten decken Funkzellen eine Fläche von mehreren Quadratkilometern ab. In Städten liegt die Größe der Funkzellen bei einigen Hektar. Für gewöhnlich überlappen sich die Zellen mehrerer benachbarter Masten. Im Überlappungsbereich sucht das Handy selbstständig die Zelle mit dem stärksten Signal aus. Das Wechseln von einer Funkzelle zu einer anderen wird als Handover bezeichnet.

Zur Unterscheidung benachbarter Zellen dient der Color Code, eine Zahl (meist zwischen 0 und 7), die so gewählt ist, dass benachbarte Zellen stets einen unterschiedlichen Color Code haben. Bei nichtüberlappenden Zellen wären nur vier verschiedene Codes nötig (siehe Vier-Farben-Satz, daher der Name). Da sich die Zellen überlappen können, reichen vier Codes nicht aus. Dieses Verfahren ist nicht mit dem Codemultiplexverfahren zu verwechseln, bei dem mehrere Informationsströme mit derselben Frequenz übertragen werden.

Ein eingebuchtes Handy nimmt Kontakt mit der nächsten Funkzelle auf. Da die Position der Sendemasten bekannt ist, lässt sich die Position des Handys in einer bestimmten Funkzelle feststellen. Je nach Größe der Funkzelle liegt die Positionierungsgenauigkeit durch GSM-Ortung zwischen 10 km (auf dem Land) und weniger als 300 m

[Bearbeiten] Siehe auch

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen
Andere Sprachen