Künste im Exil

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Künste im Exil ist ein Projekt für eine virtuelle Ausstellung und ein Netzwerk im Internet über Künstler, die vor den Nationalsozialisten ins Exil flüchteten. Die Ausstellung soll weltweit archivierte Dokumente über Emigration und Exil zusammenführen und so den Interessenten zur Verfügung stellen.[1] Der Schwerpunkt soll zunächst auf der Zeit von 1933 bis 1945 liegen und später auch die Emigration aus der DDR und dem kommunistischen Osteuropa einbeziehen.

An dem Projekt sind u. a. beteiligt: die Deutsche Nationalbibliothek, das Deutsche Literaturarchiv Marbach, die Jüdischen Museen in Frankfurt, Berlin und München, die Deutsche Kinemathek, das Bundesarchiv, die Akademie der Künste Berlin, die Walter-A.-Berendsohn-Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur sowie die Gesellschaft für Exilforschung, die Österreichische Exilbibliothek in Wien sowie das Schweizerische Literaturarchiv.

Die Seite wurde am 18. September 2013 freigeschaltet. Die virtuelle Ausstellung wird aus dem Haushalt des deutschen Kulturstaatsministeriums finanziert und unter der Federführung der Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek gestaltet und ausgebaut.[2][3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.kuenste-im-exil.de/KIE/Web/DE/Navigation/Exil-Netzwerk/exil_netzwerk.html
  2. http://www.dnb.de/DE/Aktuell/Presse/exilDerKuenste.html
  3. http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2013/09/2013-09-18-bkm-kuenste-im-exil.html