Medienjournalismus

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Medienjournalismus thematisiert die Medien und insbesondere die Massenmedien (Presse, Hörfunk, Fernsehen und Internet) betreffende Sachverhalte, Voraussetzungen, Ereignisse, Entwicklungen usw. Er gehört zu dem Bereich des Fachjournalismus (in Fachzeitschriften für Journalisten und Medienwissenschaftler; sowie auf Medienseiten in allgemeinen Printmedien und in seltenen Sendungen).

Als „Kultur-“ bzw. „Medienkritiker“ bezeichnen sich Medienjournalisten, die hauptsächlich Fernseh- und Kinospielfilme, Hörspiele oder sonstige Medienereignisse rezensieren. Der Begriff der Medienkritik ist indes umfassender: Medienkritik gehört als Teilaspekt zur Medienkompetenz, ist wesentlicher Teil des gesellschaftlichen Diskurses über Rolle und Einfluss der Medien, beeinflusst die Medienpolitik und dient als Korrektiv der Journalisten.

Mit dem Aufkommen von Weblogs ergab sich auch für Medienkritik und Medienjournalismus eine neue und zunehmend aufmerksamkeitsstarke Veröffentlichungsmöglichkeit. Unter den deutschsprachigen Weblogs mit dem Thema „Medien“ sind das deutsche Bildblog und das österreichische Blog Kobuk.at die bekanntesten. Solche thematischen Weblogs werden oft auch „Watchblogs“ genannt.[1]

Von Medienjournalismus ist „Medien-PR“ im Sinne von Public Relations von Medienunternehmen in eigener Sache zu trennen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Medienjournalismus.de Übersicht über medienjournalistische Sendungen, Publikationen, Fachzeitschriften, Websites, Weblogs, Literatur, Forschungsgegenstände usw.