Morton Rhue

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Morton Rhue bei einer Lesung im Gymnasium Langenau am 9. März 2006

Morton Rhue (* 5. Mai 1950 in New York City; eigentlich Todd Strasser) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Sein Künstlername ist nach eigenen Angaben ein Wortspiel aus den französischen Wörtern Mort (Tod = Todd) und Rue (Straße = Strasser).

Morton Rhue, mit bürgerlichen Namen Todd Strasser, wurde am 5. Mai 1950 in New York City geboren. Seine Kindheit verbrachte er auf Long Island. Nach seiner Schulzeit studierte Morton Rhue Literatur am Beloit College im US-Bundesstaat Wisconsin, wo er 1974 seinen Abschluss machte. Um Geld zu verdienen, reiste er durch die Vereinigten Staaten und Europa und bestritt seinen Unterhalt teilweise als Straßenmusiker. Danach arbeitete er einige Jahre lang sowohl als Zeitungsreporter für den Middleton Times Herald-Record, als auch für die Firma Compton Advertising als Werbetexter.

Damals schrieb er schon Kurzgeschichten, die in The New York Times, The New Yorker oder im Esquire veröffentlicht wurden. In den USA hat er sich durch weitere zahlreiche Publikationen sowie durch mehrere Romane für Jugendliche einen Namen gemacht. Im deutschen Sprachraum wurde er vor allem durch das Buch Die Welle bekannt, das zum Lektürekanon in vielen Schulen gehört und 2008 als Grundlage für Regisseur Dennis Gansels gleichnamigen Kinofilm diente.

Rhue greift in seinen Büchern kontroverse Themen wie den Nationalsozialismus, Gewalt an Schulen oder Obdachlosigkeit auf und bearbeitet sie für Jugendliche. Morton Rhue lebt heute mit seiner Frau und seinen beiden Kindern wieder in New York.

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Morton Rhue – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
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