Otto IV. (Brandenburg)
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Otto IV., „mit dem Pfeil“, (* um 1238; † 27. November 1308) aus dem Haus der Askanier war Markgraf von Brandenburg von 1266 bis 1308.
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[Bearbeiten] Leben
Er war der Sohn Johanns I. und der Sophia von Dänemark. Er wurde 1278 von den Magdeburgern in der Schlacht bei Frohse gefangen und in einen Käfig gesperrt, aus dem ihn sein Rat Johann von Buch mit 4000 Pfd. Silber loskaufte. Otto wurde 1280 bei Staßfurt durch einen Pfeil getroffen, den er ein Jahr lang im Kopf herumtrug. Er erwarb um 1292 die Pfalz Sachsen und die Mark Landsberg und 1303 die Mark Lausitz. Er ist auch als Minnesänger bekannt.
[Bearbeiten] Denkmal
Für die Berliner Siegesallee gestaltete Karl Begas die Denkmalgruppe 7 mit einem Standbild Ottos im Zentrum, flankiert von den Seitenfiguren (Büsten) Johann von Kröchers, genannt Droiseke, und seines Befreiers Johann von Buch. Die Enthüllung der Gruppe fand am 22. März 1899 statt. (Bild siehe bei Denkmalgruppe 7.)
[Bearbeiten] Literatur
- Felix Escher: Otto IV.. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 19, Duncker & Humblot, Berlin 1999, S. 677.
- Otto von Heinemann: Otto IV., Markgraf von Brandenburg. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 24, Duncker & Humblot, Leipzig 1887, S. 659–661.
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Otto IV. (Brandenburg) im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- genealogie-mittelalter.de
| Vorgänger |
Markgraf von Brandenburg 1266–1308 |
Nachfolger |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Otto IV. |
| ALTERNATIVNAMEN | mit dem Pfeil (Beiname) |
| KURZBESCHREIBUNG | Markgraf von Brandenburg von 1266 bis 1308 |
| GEBURTSDATUM | um 1238 |
| STERBEDATUM | 27. November 1308 |

