Schweinfurt (Adelsgeschlecht)
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Schweinfurt ist der Name eines alten deutschen Adelsgeschlechts.
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[Bearbeiten] Herkunft
Ihre Herkunft ist ungewiss. Vermutlich war der erste Markgraf Berthold ein Sohn, oder Enkel des bayrischen Herzogs Arnulfs des Bösen aus dem Geschlecht der Luitpoldinger. Gesichert ist, dass der Babenberger Luitpold I. ein Bruder, oder Neffe Bertholds war. Eine Abstammung von den Popponen ist eventuell über eine mütterliche Linie möglich. 1057 starben die Markgrafen aus. Deren Ländereien erbten die Grafen von Andechs und von Andechs-Meranien, nachdem Gisela von Schweinfurt mit Graf Arnold von Dießen vermählt war.
[Bearbeiten] Markgrafschaft Schweinfurt
Die Grafschaft Schweinfurt gründete sich auf Besitzungen im Nordgau, im Radenzgau und im Volkfeldgau, die durch eine Kette von Burgen gesichert war und der Markgraf damit eine wichtige Position im zentralen Reichsgebiet einnahm. Nach der Schweinfurter Fehde wurde die Grafschaft zerschlagen und hinterließ ein Machtvakuum in der Region, welches der König zur Stärkung seines Einflusses zur Gründung des Bistums Bamberg nutzte.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Berthold von Schweinfurt († 15. Januar 980), Graf im Nordgau
- Burchard I. von Halberstadt, Bischof von Halberstadt
- Eilika von Schweinfurt, Gründerin des Benediktinerklosters Schweinfurt
- Heinrich von Schweinfurt († 18. September 1017), dessen Sohn, Markgraf im bayerischen Nordgau.
- Otto von Schweinfurt († 28. September 1057), dessen Sohn, Herzog von Schwaben
- Judith von Schweinfurt (* vor 1003; † 2. August 1058) war eine Herzogin von Böhmen

