Senkaku-Inseln

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Senkaku-Inseln
Uotsuri
Uotsuri
Gewässer Ostchinesisches Meer
Geographische Lage 25° 51′ N, 124° 1′ O25.85124.01666666667Koordinaten: 25° 51′ N, 124° 1′ O
Karte von Senkaku-Inseln
Anzahl der Inseln 5 Inseln, 3 Felsen
Hauptinsel Uotsuri-jima / Diàoyútái
Gesamtfläche 5,49 km²dep1
Einwohner (unbewohnt)

Die Senkaku-Inseln (jap. 尖閣諸島, Senkaku-shotō) oder chinesisch Diaoyu(tai)-Inseln (chin. 釣魚台群島 / 钓鱼台群岛, Diàoyútái Qúndǎo, 釣魚台列嶼, oder 钓鱼岛及其附属岛屿, Diàoyúdǎo jíqí fùshǔdǎoyǔ, übersetzt: Fischerinseln) sind eine unbewohnte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer ca. 400 km westlich der japanischen Insel Okinawa. Seit 1972 werden sie (wieder) von Japan verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Namen und Lage der Einzelinseln

Die wichtigsten Inseln und Felsen heißen auf Japanisch / Chinesisch[1]

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste schriftliche Dokumentierung dieser Inselgruppe stammt von den chinesischen Seeleuten aus der Ming-Dynastie 1372 n. Chr. Offiziell tauchte der Name Diaoyu(tai)-Inseln erstmal auf der chinesischen Weltkarte „des vereinigten Kaisertum Chinas“ (皇朝一统舆地全图, 1863) auf (als Teil des Fujian-Bezirks). Im Jahre 1895 eroberte Japan Taiwan (inklusive der Diaoyu(tai)-Inselgruppe) während des Ersten Japanisch-Chinesischen Krieges, bis Japan sie im Zweiten Weltkrieg zusammen mit den (anderen) Inseln Okinawas an die Militärverwaltung der USA abtreten musste. Nach der japanischen Kapitulation gegen Ende des Zweiten Weltkrieges fiel Taiwan laut Kairoer und Potsdamer Erklärung zurück an China. Das Territorium Okinawas und der Senkaku-Inselgruppe blieb aber unter Verwaltung des US-Militärs, bis beide Territorien 1972 als Präfektur Okinawa an Japan zurückgegeben wurden. Innerhalb der japanischen Verwaltung sind die Senkaku-Inseln der Stadt Ishigaki zugeordnet.

[Bearbeiten] Ansprüche

Seit der Rückgabe werden die Inseln von Japan verwaltet. Allerdings erheben die Republik China und die Volksrepublik China seit 1970 getrennt voneinander Anspruch auf die Inselgruppe als Teil des Verwaltungsgebiets von Taiwan.[2] Die Zugeständnisse im Vertrag von Shimonoseki (1895) lehnen die Republik und die Volksrepublik wegen des Verstoßes gegen ius cogens (Art. 53 S.1 WVK) ab (siehe Ungleiche Verträge).

Die Lage spitzt sich weiter zu, nachdem laut einem amerikanischen Bericht von 1968 im Ostchinesischen Meer ein größeres Erdgasvorkommen vermutet wird.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. 神圣的领土钓鱼诸岛. 新华网, engl. Xinhua Net. Abgerufen am 5. Juli 2009. (Chinesisch)
  2. Taiwan wiederholt Anspruch auf Diaoyutai Inseln, Radio Taiwan International, 30. Oktober 2007

[Bearbeiten] Siehe auch

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