Sinistra Ecologia Libertà

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Sinistra Ecologia Libertà
Präsident Nichi Vendola
Koordinator Nicola Fratoianni
Gründung 20. Dezember 2009
Auflösung 17. Dezember 2016
(aufgegangen in: Sinistra Italiana)
Hauptsitz Rom, Via Goito 39
Ausrichtung Demokratischer Sozialismus, Ökosozialismus
Koalition Italia. Bene Comune (2013)
L’Altra Europa con Tsipras
Marco di Lello, Grazia Francescato, Claudio Fava, Nichi Vendola und Umberto Guidoni präsentieren das Banner der Liste Sinistra e Libertà in Rom

Sinistra Ecologia Libertà (kurz SEL, deutsch „Linke Ökologie Freiheit“) war eine 2009 gegründete linksgerichtete und ökologische italienische Partei, die sich den Ideen des Demokratischen Sozialismus verpflichtet fühlte. Die SEL ging am 17. Dezember 2016 in der neugegründeten Sinistra Italiana (SI) auf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlbündnis Sinistra e Libertà[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2009 entstand im Vorfeld der Europawahl das Wahlbündnis Sinistra e Libertà, dem folgende Parteien angehörten:[1]

Zuvor hatten die Federazione dei Verdi und die Sinistra Democratica dem Parteienbündnis La Sinistra – L’Arcobaleno angehört, das bei den Parlamentswahlen 2008 den Einzug in beide Kammern des italienischen Parlaments verpasste.

Mit 3,1 Prozent der Stimmen verfehlte Sinistra e Libertà allerdings wegen der geltenden Vierprozenthürde den Einzug ins Europaparlament.

Parteigründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 20. Dezember 2009 festigten mit dem Movimento per la Sinistra (MpS), der Sinistra Democratica (SD) und Unire la Sinistra (ULS) drei der Bündnispartner ihre Zusammenarbeit und schlossen sich gemeinsam mit der Associazione Ecologisti (AE) um Loredana De Petris zu einer gemeinsamen neuen Partei unter dem Namen Sinistra Ecologia Libertà zusammen.

Zu den Parlamentswahlen 2013 trat die Partei im Wahlbündnis Italia. Bene Comune an und zog erstmals in beide Kammern des Parlaments ein.[2] Mit Laura Boldrini stellt sie seit dem 16. März 2013 bis zur Neuwahl im März 2018 die Präsidentin der Abgeordnetenkammer.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Massimiliano Di Giorgio: Europee: nasce Sinistra e Libertà, incognita Pannella. Reuters Italia, 16. März 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 20. März 2009; abgerufen am 24. April 2013 (italienisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/it.reuters.com
  2. Ministero dell’Interno: Elezioni 2013. politiche e regionali del 24 e 25 Febbraio. 26. Februar 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2013; abgerufen am 26. Februar 2013 (italienisch).
  3. Parlamento, Boldrini presidente della Camera. Al Senato Grasso la spunta su Schifani. In: Pubblico. Gruppo Editoriale L’Espresso, 16. März 2013, abgerufen am 24. April 2013 (italienisch, Online-Angebot der Tageszeitung la Repubblica).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sinistra Ecologia Libertà – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien