Stadtschlaining
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| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Burgenland | |
| Politischer Bezirk | Oberwart (OW) | |
| Fläche | 42,1 km² | |
| Koordinaten | 47° 19′ N, 16° 16′ O47.32277777777816.274166666667409Koordinaten: 47° 19′ 22″ N, 16° 16′ 27″ O | |
| Höhe | 409 m ü. A. | |
| Einwohner | 2125 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 50 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 7461 | |
| Gemeindekennziffer | 1 09 23 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Stadtgemeinde Stadtschlaining 7461 Stadtschlaining |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Herbert Dienstl (ÖVP) | |
| Gemeinderat (2007) (21 Mitglieder) |
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| Lage der Stadt Stadtschlaining | ||
Blick auf Stadtschlaining von der Burg Schlaining |
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Stadtschlaining ist eine Stadtgemeinde im Burgenland (Österreich), Bezirk Oberwart. Der ungarische Ortsname ist Városszalónak (ung. város = Stadt).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde liegt im Südburgenland am westlichen Abfall des Günser Gebirges. Die Ortsteile der Stadtgemeinde sind Altschlaining, Drumling, Goberling, Neumarkt im Tauchental und Stadtschlaining.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
| Mariasdorf | Bernstein, Unterkohlstätten | Unterkohlstätten |
| Bad Tatzmannsdorf, Oberwart | Weiden bei Rechnitz | |
| Unterwart | Rotenturm an der Pinka | Großpetersdorf |
[Bearbeiten] Geschichte
Die im 12./13. Jahrhundert erbaute Burg Schlaining lag an einer strategisch wichtigen nord-südlich verlaufenden Mautstrasse. Sie wird im Jahre 1441 von Kaiser Friedrich III. an den Söldnerführer Andreas Baumkircher verpfändet, der sie 1461 samt der Herrschaft in seinen Besitz übernimmt, zu einer starken Festungsanlage ausbaut und Stadtschlaining als bürgerliche Siedlung gründet. Nach einer Fehde mit Kaiser Friedrich III. wird Baumkircher 1471 hingerichtet. Nach dem Aussterben der Baumkirchers fällt sie ab 1544 der ungarischen Magnatenfamile Batthyány zu. Bei der zweiten Türkenbelagerung von 1683 schloss sich Christoph Batthány den Belagerern an. Dies brachte den Batthánys nach der türkischen Niederlage einen ungeheuren Machtverlust ein. Die Burg Schlaining verlor somit an Bedeutung. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Városszalóna verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Stadtgemeinde ist Stadtschlaining seit 1991 (durch VO 80). Seit 1988 befindet sich das European University Center for Peace Studies in der Stadt.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Herbert Dienstl von der ÖVP. Vizebürgermeisterin ist Waltraud Renner-Weschitz von der SPÖ.
Die Mandatsverteilung (21 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 9 und ÖVP 10 und FBL 2 Mandate.
[Bearbeiten] Sehenswertes
- Burg Schlaining
- die gut erhaltene Stadtmauer
- die ehemalige Synagoge Stadtschlaining, in der heute die Friedensbibliothek untergebracht ist.
- das Europäische Museum für Frieden
[Bearbeiten] Galerie
[Bearbeiten] Weblinks
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