Stadtwerke
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Als Stadtwerke bezeichnet man ein kommunales Unternehmen oder zumindest einen gemeindenahen Betrieb, der die Grundversorgung der Bevölkerung mit Strom, Wasser und Gas und oft auch die Abwasser-Entsorgung abdeckt. Oft wird statt des Begriffs „Stadtwerke“ auch „Kommunalbetriebe“ oder „Gemeindewerke“ verwendet. In der Schweiz wird, vor allem bei kleineren und mittleren Gemeinden, der Begriff „Technische Betriebe“ verwendet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Funktion und Aufgaben
In Deutschland und Österreich sind die Stadtwerke im Regelfall inzwischen privatwirtschaftlich organisierte Betriebe in der Rechtsform einer AG oder GmbH. Manche wie etwa die Stadtwerke Köln sind nur eine reine Beteiligungsgesellschaft.
Typische Leistungen von Stadtwerken sind u. a.:
- Stromversorgung
- Erdgasversorgung
- Wasserversorgung
- Abwasserentsorgung
- Nah- und Fernwärmeversorgung
- Kommunikationsdienstleistungen (Telefon, Internet, Kabel-TV)
- Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
- Müllentsorgungs- und Recyclingaufgaben
- Parkhaus
- Stadtbad
Die bundesweite Interessenvertretung findet u. a. über den Verband kommunaler Unternehmen (VKU) statt und die GEODE, Groupement Européen des entreprises et Organismes de Distribution d’Energie, dt.: Europäischer Verband der unabhängigen Strom- und Gasverteilunternehmen. Auf regionaler Ebene organisieren sich einzelne Stadtwerke z. B. im local energy-Verbund.
[Bearbeiten] Liste
[Bearbeiten] Deutschland: Stadtwerke, Technische Werke
[Bearbeiten] Österreich
- Stadtwerke Graz
- Stadtwerke Klagenfurt
- Stadtwerke Kufstein (STWK)
- Wiener Stadtwerke
- Stadtwerke Wiener Neustadt
- Stadtwerke Judenburg

