Strakonice

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Strakonice
Wappen von Strakonice
Strakonice (Tschechien)
DEC
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Jihočeský kraj
Bezirk: Strakonice
Fläche: 3468 ha
Geographische Lage: 49° 15′ N, 13° 55′ O49.25638888888913.910555555556393Koordinaten: 49° 15′ 23″ N, 13° 54′ 38″ O
Höhe: 393 m n.m.
Einwohner: 23 280 (31. Dezember 2007)
Postleitzahl: 386 01
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 8
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Pavel Vondrys
Adresse: Velké náměstí 2
386 21 Strakonice
Website: www.mu-st.cz

Strakonice (deutsch Strakonitz) ist eine Stadt in der Region Jihočeský kraj (Südböhmische Region) mit (2003) 23.748 Einwohnern.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Siedlung Strakonice entstand um eine Wasserburg an der Mündung der Volyňka in die Otava. Diese Burg war ab 1243 im Besitz der Johanniter, die Siedlung entwickelte sich zu einen kleinen Stadt, die 1367 die Stadtrechte erhielt. In den Hussitenkriegen besetzte Jan Žižka 1420 die Stadt, konnte aber die Burg nicht erobern. 1421 verlegte der Generalprior der Johanniter in Böhmen seinen Sitz nach Strakonice, 1694 kehrten die Johanniter dann nach Prag zurück - die Burg blieb aber bis 1925 in ihrem Besitz.

In Strakonice lebte ab dem 16. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde, Reste des Ghettos und ein jüdischer Friedhof sind erhalten.

Ab dem Anfang des 19. Jahrhunderts wurden in Strakonitz Feze produziert, die exportiert wurden. Später kam weitere Industrie hinzu, so 1930 eine Motorradfabrik.

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Die Stadt Strakonice besteht aus den Ortsteilen Dražejov (Draschejow), Hájská (Hag), Modlešovice (Modleschowitz), Přední Ptákovice (Vorder Ptakowitz), Strakonice I, Strakonice II, Střela (Strahl) und Virt (Wirtsdorf) sowie der Ortslage Nové Strakonice (Neu Strakonitz).

[Bearbeiten] Partnerstädte

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Strakonitz ist der Geburtsort des kgl. Hofkammerbeamten und Komponisten Johann Anton Graf Losy von Losinthal (* ca. 1645), eines der berühmtesten Lautenisten seiner Zeit, und war Heimat des Schriftstellers und Volksliedsammlers František Ladislav Čelakovský (1799-1852).

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
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