The Divine Comedy

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Neil Hannon, 2007

The Divine Comedy ist eine britische Popgruppe aus Nordirland mit dem Leadsänger Neil Hannon.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band gründete sich 1989 in Enniskillen. Neil Hannon nannte sie im Alter von 18 Jahren The Divine Comedy, als er und zwei Schulfreunde einen neuen Namen für ihre Band suchten. Diesen Namen fand er zufällig, als er das gleichnamige Versepos von Dante Alighieri auf dem Buchregal seiner Eltern erblickte. 1990 bekam die Band einen Plattenvertrag bei Setanta Records und veröffentlichte im gleichen Jahr auf diesem Label das Minialbum Fanfare for the Comic Muse, nachdem die Bandmitglieder Nordirland verlassen hatten und in eine Londoner Wohnung gezogen waren. Nach der EP Europop löste sich die Band zunächst auf. In den darauffolgenden 18 Monaten schrieb Neil Hannon sehr viele Songs, die beeinflusst waren von Künstlern wie Jacques Brel, Scott Walker, Michael Nyman und William Wordsworth. Einige dieser Lieder befinden sich auf den beiden Alben Liberation (1993), das Neil Hannon als das erste wirkliche Album der Band bezeichnet, und Promenade (1994). Liberation enthält sowohl ein Lied, das von F. Scott Fitzgeralds Geschichte Bernice bobs her hair beeinflusst wurde, als auch das zu einem Lied verarbeitete Gedicht Lucy, ursprünglich von William Wordsworth. Auch auf Promenade findet man zahlreiche Anspielungen und Referenzen, zum Beispiel Jules und Jim und einige Schriftsteller in dem Lied The Booklovers. 2004 erschien das Album Absent Friends, bei dem er mit dem französischen Musiker Yann Tiersen zusammenarbeitete. 2006 wurde das Album Victory For The Comic Muse veröffentlicht. Es wurde mit dem Choice Music Prize als bestes irisches Album des Jahres 2006 ausgezeichnet. Im gleichen Jahr arbeitete Neil Hannon auch mit der französischen Band Air an deren Album Pocket Symphony und an dem Album 5:55 der französischen Schauspielerin Charlotte Gainsbourg. 2010 erschien das Album Bang goes the Knighthood, das in einer kleinen Auflage ein Bonusalbum mit französischsprachigen Coverversionen, aufgenommen live in Paris 2008, enthält. Das jüngste, bislang in den deutschen Charts am besten platzierte Album der Band, Foreverland, erschien im Herbst 2016. Einer Sonderauflage der CD ist das Konzeptalbum In May beigelegt, auf dem die Band fiktive Briefe eines Sterbenden an seinen Vater vertonte.

2009 brachte Hannon gemeinsam mit Thomas Walsh, dem Sänger der irischen Popgruppe Pugwash, unter dem Namen The Duckworth Lewis Method ein gleichnamiges, dem Cricketspiel gewidmetes Album heraus, dem 2013 ein zweites Album, Sticky Wickets, folgte.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1][2]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  UK  IETemplate:Charttabelle/Wartung/Charts inexistent
1996 Casanova UK48
Gold
Gold

(17 Wo.)UK
1997 A Short Album About Love UK13
Silber
Silber

(8 Wo.)UK
1998 Fin de siècle UK9
Gold
Gold

(16 Wo.)UK
1999 A Secret History – The Best Of UK3
Gold
Gold

(15 Wo.)UK
IE13
(28 Wo.)IE
2001 Regeneration UK14
Silber
Silber

(4 Wo.)UK
IE15
(9 Wo.)IE
2004 Absent Friends UK23
(4 Wo.)UK
IE6
(9 Wo.)IE
2006 Victory for the Comic Muse DE83
(1 Wo.)DE
CH87
(1 Wo.)CH
UK43
(2 Wo.)UK
IE22
(3 Wo.)IE
2010 Bang Goes the Knighthood UK20
(2 Wo.)UK
IE8
(5 Wo.)IE
2016 Foreverland DE41
(1 Wo.)DE
AT65
(1 Wo.)AT
CH36
(2 Wo.)CH
UK7
(2 Wo.)UK
IE3
(4 Wo.)IE
2019 Office Politics DE51
(1 Wo.)DE
CH78
(1 Wo.)CH
UK5
(2 Wo.)UK
IE9
(2 Wo.)IE
2022 Charmed Life – The Best of The Divine Comedy DE42
(1 Wo.)DE
UK5
(1 Wo.)UK
IE5
(2 Wo.)IE
Kompilation

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Weitere Alben

  • Fanfare for the Comic Muse (1990)
  • Liberation (1993)
  • Promenade (1994)
  • Live at Somerset House (Livealbum, 2011)
  • Loose Canon (Livealbum, 2018)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn nicht anders angegeben, wurden alle Chartsongs von Neil Hannon geschrieben.

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 UK  IE
1996 Something for the Weekend
Casanova
UK14
(5 Wo.)UK
Becoming More like Alfie
Casanova
UK27
(2 Wo.)UK
The Frog Princess
Casanova
UK15
(2 Wo.)UK
1997 Everybody Knows (Except You)
A Short Album About Love
UK14
(4 Wo.)UK
IE23
(4 Wo.)IE
1998 I’ve Been to a Marvellous Party
Twentieth-Century Blues: The Songs of Noël Coward
UK28
(3 Wo.)UK
Autor: Noël Coward; Split-Single mit Someday I’ll Find You von Shola Ama feat. Craig Armstrong als zweitem Lied
Generation Sex
Fin de siècle
UK19
(3 Wo.)UK
IE24
(3 Wo.)IE
The Certainty of Chance
Fin de siècle
UK49
(2 Wo.)UK
Autoren: Neil Hannon, Joby Talbot
1999 National Express
Fin de siècle
UK8
Silber
Silber

(8 Wo.)UK
IE18
(4 Wo.)IE
The Pop Singer’s Fear of the Pollen Count
A Secret History
UK17
(4 Wo.)UK
IE24
(2 Wo.)IE
Gin Soaked Boy
A Secret History
UK38
(2 Wo.)UK
2001 Love What You Do
Regeneration
UK26
(3 Wo.)UK
IE48
(1 Wo.)IE
Bad Ambassador
Regeneration
UK34
(2 Wo.)UK
Perfect Lovesong
Regeneration
UK42
(2 Wo.)UK
2004 Come Home Billy Bird
Absent Friends
UK25
(2 Wo.)UK
IE34
(3 Wo.)IE
Absent Friends
Absent Friends
UK38
(2 Wo.)UK
2006 Diva Lady
Victory of the Comic Muse
UK52
(2 Wo.)UK
IE36
(1 Wo.)IE
To Die a Virgin
Victory of the Comic Muse
UK67
(1 Wo.)UK

Weitere Singles

  • Timewatch (1991)
  • Lucy (1991)
  • Jerusalem (1991)
  • Your Daddy’s Car (1993)
  • Indulgence No. 1 (1993)
  • Promenade Companion (1994)
  • Indulgence No. 2 (1994)
  • Fan Club CD (2001)
  • A Lady of a Certain Age (2006)
  • At the Indie Disco (2010)
  • I Like (2010)
  • Catherine the Great (2016)
  • How Can You Leave Me On My Own (2016)
  • To the Rescue (2017)
  • Norman and Norma (2019)

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Europop (1992)
  • Bavarian EP (2005) (Download auf der offiziellen Webseite)

Videoalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Live at the Palladium (2004)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK UK IE1 (bis 1999, Singles) IE2 (ab 2000)
  2. Gold-/Platindatenbank der BPI (Großbritannien, Suche nach „Divine Comedy“)