Themis (Mythologie)

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Statue der Themis in Athen.

Themis ist in der griechischen Mythologie Tochter des Uranos und der Gaia und gehört zum Göttergeschlecht der Titanen. Sie gilt als Göttin der Gerechtigkeit und der Ordnung sowie der Philosophie.

[Bearbeiten] Verwandtschaft

Sie war – nach Metis – die zweite Gattin des Zeus, der mit ihr die Horen (Göttinnen, die das geregelte Leben überwachten) und Moiren (eine Dreiergruppe von Schicksalsgöttinnen) zeugte.

[Bearbeiten] Bedeutung

Nach Gaia war sie die zweite Schutzherrin des Orakels von Delphi, das dann von Phoibe oder auch gleich von Apollon übernommen wurde.

Themis kannte die Zukunft und besaß ein Wissen um die Dinge, das selbst dasjenige des Zeus überstieg. So warnte sie diesen vor einer Beziehung mit Thetis, da einer von deren Söhnen mächtiger werden würde als er. Deukalion und Pyrrha ermöglichte sie, die Sintflut zu überleben und die Erde neuerlich zu bevölkern. Den Atlas warnte sie, dass ein Zeussohn kommen werde, um die goldenen Äpfel der Hesperiden zu stehlen – weshalb dieser dann auch die Bitte des Perseus nach Unterkunft ausschlug und zur Strafe dafür versteinert wurde.

[Bearbeiten] Stammbaum der Titanen

Chaos ------> Gaia ------> Uranos
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Göttergeschlecht der Titanen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Okeanos
 
 
Kreios
 
 
Hyperion
 
 
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Themis
 
 
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Koios
 
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Tethys
 
 


Siehe auch: Griechische Mythologie, Stammbaum der griechischen Götter

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