Wunderkind

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Dieser Artikel handelt vom Wunderkind allgemein, daneben gibt es die Novelle Das Wunderkind und den Film Das Wunderkind Tate.

Allgemein werden Menschen als Wunderkind bezeichnet, die schon als Kind auf bestimmten Gebieten erstaunliche Fähigkeiten zeigen, die normalerweise erst im Erwachsenenalter erreicht werden. Der Ausdruck kam im 19. Jahrhundert vor allem im Konzertbetrieb auf.

In der Fachliteratur wird der Begriff Wunderkind auch benutzt, um eine spezielle Variante der Hochbegabung zu beschreiben, bei der Menschen bereits im Kindesalter in einem Fachgebiet die Leistung Erwachsener erreichen, bereits weitgehend eigenständig die Regeln und Methoden ihres Fachgebietes anwenden und dabei oft innovative Problemlösungen entwickeln.[1]

Die Kinder weisen für ein bestimmtes Gebiet ein erstaunliches Verständnis und Talent auf, beispielsweise für Musik, Mathematik, Sprache oder auch das Schachspiel. Anregung und Förderung sind zur Entwicklung der Leistungen zwar dennoch nötig, sie haben im jeweiligen Gebiet jedoch außergewöhnlich großen Erfolg. Handelt es sich bei den Kindern um junge Genies oder Savants, dann gehen mit den besonderen Fähigkeiten mitunter Einschränkungen in anderen Bereichen einher. Auch im Erwachsenenalter halten viele Wunderkinder ihre Leistungshöhe.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Andreas Lang: Begabte Kinder- beim Schulanfang im Toten Winkel?: Begabungsförderung in der Grundschule unter besonderer Berücksichtigung des Anfangsunterrichts. Tenea Verlag Ltd. 2004, ISBN 3865040640 (eingeschränkte Online-Version (Google Books))

[Bearbeiten] Literatur

  • Gerd-Heinz Stevens: Das Wunderkind in der Musikgeschichte. Münster. Dissertation 1983.
  • Vitouch, O. (2005). Erwerb musikalischer Expertise. In Th. H. Stoffer & R. Oerter (Hrsg.), Allgemeine Musikpsychologie (Enzyklopädie der Psychologie, Bd. D/VII/1, S. 657-715). Göttingen: Hogrefe, ISBN 3801705803. Überblick über die Probleme von und Alternativen zu Wunderkind-Theorien
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