Xylose
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| Strukturformel | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemeines | |||||||
| Name | D-(+)-Xylose, L-(-)-Xylose | ||||||
| Andere Namen |
Holzzucker |
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| Summenformel | C5H10O5 | ||||||
| CAS-Nummer | D: 58-86-6, L: 609-06-3 D/L: 25990-60-7[1] |
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| Eigenschaften | |||||||
| Molare Masse | 150,13 g·mol−1 | ||||||
| Schmelzpunkt | |||||||
| Löslichkeit |
löslich in Wasser: 100g·l−1 |
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| Sicherheitshinweise | |||||||
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| WGK | 3 (stark wassergefährdend) [4] | ||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||
Xylose (Holzzucker, Summenformel: C5H10O5) ist eine Aldopentose, eine Zuckerart mit fünf Kohlenstoff-Atomen und einer Aldehydgruppe als funktioneller Gruppe, die unter anderem bei der Hydrolyse von Holzgummi mit verdünnten Säuren entsteht. Aus ihr wird der Zuckeraustauschstoff Xylit hergestellt. Xylose wird im Organismus nicht abgebaut und in unveränderter Form wieder ausgeschieden. In der Medizin wird Xylose deshalb zur Untersuchung der Magenentleerung und der Resorptionsvorgänge im Darm eingesetzt.
Die CAS-Nummer für die offenkettige, racemische Xylose ist 25990-60-7. Jeder Ringform und jedem Stereoisomer ist eine eigene CAS-Nummer zugeordnet:
| offen- kettig |
Furanose | Pyranose | |||
|---|---|---|---|---|---|
| α | β | α | β | ||
| D-Xylose | 58-86-6 | 14795-83-6 | 37110-85-3 | 6763-34-4 | 2460-44-8 |
| L-Xylose | 609-06-3 | 41546-30-9 | 41546-29-6 | 7296-58-4 | 7322-30-7 |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Stereochemie
Der Begriff Xylose steht für zwei Enantiomere: D-Xylose und L-Xylose, die sich zueinander wie Bild und Spiegelbild verhalten. Durch die Stellung der Hydroxylgruppe an C4 (dem zweituntersten Kohlenstoffatom) wird bestimmt, ob es sich um das D- oder das L-Enantiomer handelt. In der Fischer-Projektion zeigt diese bei der D-Xylose nach rechts (lat.: dexter, daher D), bei der L-Xylose nach links (lat.: laevus, L). Wie andere langkettige Zucker auch, kann Xylose intramolekular zu einem cyclischen Halbacetal mit fünf oder sechs Atomen im Ring reagieren. Aufgrund des dadurch neu entstehenden Chiralitätszentrums gibt es für die Ringformen von D- und L-Xylose jeweils 4 Isomere.
| D-Xylose – Schreibweisen | ||
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| Keilstrichformel | Haworth-Schreibweise | |
α-D-Xylofuranose |
β-D-Xylofuranose |
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α-D-Xylopyranose |
β-D-Xylopyranose |
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Die Suffixe -pyranose bzw. -furanose beschreiben die Ähnlichkeit des Ringes mit den Heterocyclen Pyran bzw. Furan.
[Bearbeiten] Medizinische Verwendung
Der D-Xylose-Absorptionstest kann bei der Untersuchung auf Malabsorption Verwendung finden.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Xylose bei ChemIDplus
- ↑ Produktkatalog Sigma Aldrich zu D-Xylose
- ↑ Produktkatalog Sigma Aldrich zu L-Xylose
- ↑ a b Gefahrstoffdatenblatt DL-Xylose des Herstellers Sigma-Aldrich

