Berlin-Haselhorst
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Haselhorst |
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| Koordinaten | 52° 32′ 34″ N, 13° 14′ 23″ O52.542777777813.2397222222Koordinaten: 52° 32′ 34″ N, 13° 14′ 23″ O | |
| Einwohner | 13.668 (30. Juni 2008) | |
| Postleitzahl | 13599 | |
| Ortsteilnummer | 0502 | |
| Verwaltungsbezirk | Spandau | |
| Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg | ||
Haselhorst ist ein Ortsteil im Berliner Bezirk Spandau und liegt zwischen dem Ortsteil Siemensstadt und der Altstadt Spandau. Er grenzt – durch die Havel getrennt – auch an den Ortsteil Hakenfelde. In Haselhorst befindet sich die Ortslage Gartenfeld.
Als einen der wichtigsten und bekanntesten touristischen Anlaufpunkte des Bezirks Spandau und der Stadt Berlin findet man in Haselhorst die Zitadelle Spandau .
Der ehemalige Gutsbezirk Haselhorst wurde 1910 zur Stadt Spandau eingemeindet und kam mit dieser im Jahr 1920 zu Groß-Berlin.
In Haselhorst befanden sich bis 1919 eine Konservenfabrik, ein Pulvermagazin und ein Exerzierplatz der preußischen Armee.
In den Jahren 1930 bis 1935 wurde am Haselhorster Damm und Burscheider Weg die sogenannte „Reichsforschungssiedlung Haselhorst“ durch verschiedene Architekten der Moderne wie Fred Forbat, Paul Mebes & Julius Emmerich, Gustav Allinger und Peter Jürgensen errichtet, die insgesamt unter Denkmalschutz steht.[1]
Heute herrscht im südlichen Bereich des Ortsteils eine industrielle Infrastruktur vor, vertreten unter anderem durch Siemens, Osram, Metro und die Heizkraftwerke Reuter und Reuter West. Verkehrstechnisch ist Haselhorst seit dem 1. Oktober 1984 durch die – unter dem Straßenzug Nonnendammallee/Am Juliusturm verlaufende – U-Bahnlinie U7 mit der Berliner Innenstadt verbunden.
In Haselhorst wurde 1963 der bekannte Travestiekünstler Ades Zabel geboren.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweis
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