Beylik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (Literatur, Webseiten oder Einzelnachweisen) versehen. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst gelöscht. Hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Der Begriff Beylik (türkisch sing. Beylik, pl. Beylikler) bezeichnet die türkischen Fürstentümer, die sich ab dem 11. Jahrhundert in Anatolien an der Grenze zum Byzantinischen Reich gebildet hatten.

Nach dem Zusammenbruch des Sultanat der Rum-Seldschuken war Kleinasien von Beginn des 14. Jahrhunderts (1308) bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts zwischen diversen Beyliks (Fürstentümer) aufgeteilt.

Zunächst stand die Gegend zwischen der Ankara-Aksaray-Linie bis nach Erzurum bis zum Jahr 1336 unter der Verwaltung des Ilhani-Generalgouverneurs. Nach der Schwächung der Dynastie durch interne Machtkämpfe erhielten die Beyliks in Anatolien ihre vollständige Unabhängigkeit. Dazu kamen noch neu gegründete Beyliks auf den ehemaligen Besitzungen der Ilhan-Generalgouverneurs.

Die Osmanen waren eines dieser Fürstentümer, die in der Gegend von Eskişehir und Bursa gegründet wurden. Das Fürstentum unter der Herrschaft der Osmanischen Dynastie, konnte durch strategische Heiraten und erfolgreiche Feldzüge die anderen Fürstentümer erobern. So wurde im Westen von Kleinasien die politische Einheit hergestellt.

Während der Herrschaft der Beyliks machte die türkische Sprache und Kultur in Anatolien eine schnelle Entwicklung durch. Während dieser Zeit kam die türkische Sprache in Wissenschaft und Literatur zur Anwendung. Sie setzte sich als offizielle Sprache in den Fürstentümern durch. In den Beyliks entstanden neue Hochschulen und die Medizin erzielte Fortschritte.

Gültehri, Nesimi († 1404) und Ahmedi (1325-1412) sind die bekanntesten türkischsprachigen Poeten des 15. Jahrhunderts.

[Bearbeiten] Liste der Fürstentümer

[Bearbeiten] Nach der Schlacht von Manzikert

Name Hauptstadt Dauer
İzmir Çaka Beyliği İzmir 1081 - 1098
Dilmaçoğulları Beyliği 1085 - 1192
Danischmenden 1092 - 1178
Saltukiden Erzurum 1092 - 1202
Ahlatschahs Ahlat 1100 - 1207
Ortoqiden 1102 - 1408
İnaloğulları Beyliği Bitlis 1098 - 1183
Mengüçlü Beyliği Erzincan 1072 - 1277
Erbil Beyliği Erbil 1146 - 1232
Çubukoğulları Beyliği Çemişgezek 1085 - 1092?

[Bearbeiten] Nach der Schlacht vom Köse Dağ

Beyliks in Anatolien
Name Hauptstadt Dauer
Çobanoğulları Beyliği Kastamonu 1227-1309
Karamanoğulları Beyliği Karaman 1256-1483
İnançoğulları Beyliği (Ladik Beyliği) Denizli 1261-1368
Sâhipataoğulları Beyliği Afyonkarahisar 1275-1342
Pervâneoğulları Beyliği Sinop 1277-1322
Mentesche Milas 1280-1424
Candaroğulları Beyliği Kastamonu 1299-1462
Karesioğulları Beyliği Balıkesir 1297-1360
Germiyanoğulları Beyliği Kütahya 1300-1423
Hamidoğulları Beyliği Eğirdir 1301-1423
Saruhanoğulları Beyliği Manisa 1302-1410
Taceddinoğulları Beyliği Niksar 1303-1415
Aydınoğulları Beyliği Birgi 1308-1426
Tekeoğulları Beyliği Antalya 1321-1390
Eretna Beyliği Sivas, Kayseri 1335-1381
Dulkadıroğulları Beyliği Elbistan 1339-1521
Ramazanoğulları Beyliği Adana 1325-1608
Kadı Kadi Burhan al-Din Kayseri 1381-1398
Eşrefoğulları Beyliği Beyşehir Mitte 13. Jh - 1326

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Claude Cahen Pre-Ottoman Turkey, übersetzt von J. Jones-Williams, New York 1968
Persönliche Werkzeuge