Bezirk Eimsbüttel

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Wappen von Hamburg-Eimsbüttel
Wappen von Hamburg

Hamburg-Eimsbüttel
Bezirk der Freien und Hansestadt von Hamburg

Lage von Eimsbüttel in Hamburg
Koordinaten 53° 34′ 28″ N, 9° 57′ 34″ O53.5744444444449.959444444444420Koordinaten: 53° 34′ 28″ N, 9° 57′ 34″ O
Höhe 20 m ü. NHN
Fläche 50 km²
Einwohner 247.135 (2008)
Bevölkerungsdichte 4943 Einwohner/km²
Vorwahl 040
Adresse der
Verwaltung
Bezirksamt Eimsbüttel
Grindelberg 66
20144 Hamburg
Website http://www.hamburg.de/eimsbuettel/
Politik
Bezirksamtsleiter Dr. Jürgen Mantell (SPD)
Sitzverteilung (Bezirksversammlung)
CDU SPD Grüne FDP Linke
19 15 10 3 4
Verkehrsanbindung
Autobahn
Bundesstraße
AKN Eisenbahn Bahnhof Hamburg-Eidelstedt
S-Bahn Hamburg
U-Bahn Hamburg U 1 U 2
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein
Eines der Grindelhochhäuser mit dem Bezirksamt Hamburg-Eimsbüttel

Der Bezirk Eimsbüttel in Hamburg beherbergt die Universität Hamburg sowie im Stadtteil Rotherbaum das Universitätsviertel. Das ehemals jüdische Viertel war am Grindel östlich der Grindelallee und rund um den Grindelhof.

Eimsbüttel gilt als bedeutender Standort der deutschen Medien- und Werbewirtschaft.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Allgemein

Der Bezirk Eimsbüttel ist mit rund einer Viertelmillion Einwohner eine Großstadt in der Millionenstadt. Der Südosten des Bezirks ist von dichter Bebauung mit mehrstöckigen Altbauten geprägt, die oft von baumbestandenen Straßen durchzogen werden. In den alsternahen Gebieten der Stadtteile Rotherbaum und Harvestehude liegen großbürgerliche Villenviertel. Die Stadtteile Hoheluft-West und Eimsbüttel sind als innenstadtnahe und urbane Wohngebiete sehr beliebt; ihre Bevölkerungsdichte ist die höchste in Hamburg. Nach Nordwesten schließen sich die Stadtteile Stellingen und Lokstedt mit lockerer Vorstadtbebauung an, die in die weiten, von Grünflächen unterbrochenen Einfamilienhausgebiete von Eidelstedt, Schnelsen und Niendorf übergeht.

Die Anteile sowohl der unter 18-Jährigen als auch der über 65-Jährigen an der Bevölkerung liegen unter dem Hamburger Durchschnitt.

[Bearbeiten] Geographische Lage

Der Bezirk wird im Osten durch die Alster, im Süden und Südwesten im wesentlichen durch die Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn und den weiteren Streckenverlauf der Bahnstrecken Richtung Norden begrenzt. Wichtige Begrenzung im Nordosten ist das Gelände des Flughafen Hamburg der unmittelbar an die Stadtteile Niendorf und Lokstedt grenzt. Im Nordwesten bildet die Landesgrenze zu Schleswig-Holstein die Grenze des Bezirks.

[Bearbeiten] Stadtteile im Bezirk

Der Bezirk Hamburg-Eimsbüttel gliedert sich in folgende Stadtteile:

[Bearbeiten] Geschichte

Der Bezirk wurde 1951/52 zusammen mit den anderen sechs Hamburger Bezirken eingerichtet und nach dem Stadtteil Eimsbüttel benannt. Bis zur Eingemeindung im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes von 1937 waren die Stadtteile Stellingen und Eidelstedt (heute Ortsamtsbereich Stellingen) Vororte von Altona/Elbe, Lokstedt, Niendorf und Schnelsen (heute Ortsamtsbereich Lokstedt) bildeten die Gemeinde Großlokstedt (zum Kreis Pinneberg gehörig).

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wahlen

Die Ergebnisse der Wahlen nach dem Kriege haben im Bezirk Eimsbüttel, bedingt durch den hohen Anteil von Studenten und Universitätsbeschäftigten, nie zu einer bürgerlichen Mehrheit gereicht. Als Direktkandidaten zum Deutschen Bundestag wurden für alle Wahlperioden immer die Kandidaten der SPD gewählt.

In der Bezirksversammlung hat es immer eine Mehrheit der SPD oder eine Koalition unter der Führung der SPD gegeben. Die Grünen/GAL erreichen im Kerngebiet Eimsbüttel oft ein für ihre Verhältnisse überdurchschnittliches Ergebnis.

Im Rahmen des Wahlsieges der CDU bei den letzten Bürgerschaftswahlen 2004 gab es auch Bewegung in Eimsbüttel:

Aus den immer gleichzeitig mit den Bürgerschaftswahlen stattfindenden Bezirksversammlungswahlen ging die CDU mit 42,1 % (+16,1 %) als klarer Sieger hervor. Die Fraktionen der SPD 28,6 (-5,0 %) und die Grüne/GAL 18,8 (+4,9) haben eine Koalition gebildet und bestimmen weiter der politischen Kurs des Bezirkes. Bei den Bundestagswahlen im Herbst 2005 kam es dann wieder zu den im Bezirk üblichen Mehrheitsverhältnissen: die SPD kam auf 37,3 %, die CDU auf 27,4, die Grüne/GAL auf 18,%, die FDP auf 9,5 % und die Die Linke. auf 6,1 % der Zweitstimmen. Weitere Parteien, wie zum Beispiel die NPD (0,6 %) liegen unter einem Prozent.

Teil des Wappens: Niendorfer Barockkirche

Der Bundestagskandidat der SPD, der Student Niels Annen, konnte sich mit 45,1 % der Erststimmen gegen die Hamburger Bürgerschaftabgeordneten Wolfgang Beuß, CDU (33,7 %) und Till Steffen, Grüne/GAL (12,5 %) sowie den Kandidaten der Linkspartei.PDS, Florian Wilde (4,4 %) durchsetzen.

Für die Wahl zur Bürgerschaft und der Bezirksversammlung im Jahre 2008 wurde der Bezirk Eimsbüttel in drei Wahlkreise eingeteilt. Bei den entsprechenden Stadtteilen kann man feststellen, zu welchem der Wahlkreise der Stadtteil gehört:

Bei den Bezirksversammlungswahlen 2008 wurde die CDU wieder stärkste Kraft. Es kam zu folgenden Ergebnissen und nunmehr zu fünf Parteien in der Bezirksversammlung: CDU 36,7 % (-5,4 %), SPD 30,2 (+ 1,6 %), GAL 18,8 % (-0,1 %), FDP 5,6 % (+2,1 %) und erstmals Die Linke mit 7,1 %.

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen des Bezirks Eimsbüttel ist hell-dunkel geviert und zeigt im vorderen Obereck oben den sechseckigen Turm (Wasserturm) aus dem Sternschanzenpark, im hinteren Obereck eine achteckige Kirche, die Niendorfer Barockkirche. Allerdings gehören der Sternschanzenparkt und mit ihm der Wasserturm ab dem 1. März 2008 nicht mehr zum Bezirk Eimsbüttel sondern zum Bezirk Hamburg-Altona. Der Schildfuß ist mit einem Elefantenkopf belegt; dieser ist einer Figur am früheren Portal von Hagenbecks Tierpark nachempfunden. Das Wappen wurde als Ergebnis eines Wettbewerbs angenommen und hat noch keine Farben.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Theater

Curiohaus in Rotherbaum
NDR Fernsehen in Lokstedt
Hagenbecks Tierpark: Neuer Haupteingang

Bekanntestes Theater im Eimsbüttler Stadtteil Rotherbaum sind die 1918 gegründeten und 1945 von Ida Ehre wieder eröffneten Hamburger Kammerspiele an der Hartungstraße.

Im Kerngebiet Eimsbüttel am Hellkamp 68 findet man das Theater N.N.

Jugend- und Kindertheater auf einem Schiff an der U-Bahn Hoheluftbrücke im Stadtteil Hoheluft-West spielt das Theater Zeppelin e. V., Kaiser-Friedrich-Ufer 27.

[Bearbeiten] Museen und Sammlungen

Im Bezirk Eimsbüttel befinden sich folgenden Museen:

Das Museum zeigt völkerkundliche Sammlungen der Welt. Es will die Vielfalt kultureller Möglichkeiten des Menschen darstellen. Die Schausammlungen sind nach Erdteilen geordnet.

  • Zoologisches Museum / Biozentrum Grindel und Botanisches Museum der Universität Hamburg, Martin-Luther-King Platz 3 (Rotherbaum)

Im Zoologischen und Botanischen Museum der Universität begrüßt am Eingang die NDR-Walross-Dame Antje.

  • Mineralogisches Museum der Universität Hamburg, Grindelallee 48 (Rotherbaum)

Das kleine Museum wirkt eher wie eine Kunstgalerie. Kristalle, Edelsteine, Erze und Meteoriten sind mit Beleuchtungseffekten dekoriert. Das jüngste Ausstellungsstück ist eine 700 g schwere, ungewöhnlich große Scheibe eines Steinmeteoriten aus Australien.

  • Zirkus- und Varieté-Archivsammlung Gesellschaft der Circusfreunde e. V. – Reinhard Tetzlaff, Nienkamp 25 (Niendorf)

[Bearbeiten] Bauwerke

  • Grindelhochhäuser in Harvesthude. 1946 von den Briten für Besatzungsbeamte geplant und mit dem Bau begonnen.
  • Wasserturm im Sternschanzenpark, ab März 2008 im Bezirk Altona
  • ehemaliges Haupteingangstor von Hagenbecks Tierpark (Teil des Wappens des Bezirks)
  • Hauptgebäude der Universität Hamburg mit den neuen Flügelbauten
  • Curiohaus Sitz der Bildungsvereine und -gewerkschaften, jetzt der GEW
  • Bahnhof Hamburg Dammtor, ausgezeichnet als bester Großstadtbahnhofs des Jahres 2006
  • Museum für Völkerkunde Hamburg
  • Barocke Niendorfer Marktkirche (ebenfalls Teil des Wappens des Bezirkes)
  • Hörfunkstudios des NDR zwischen der Rothenbaumchaussee und dem Mittelweg in Harvestehude, Fernsehstudios in Lokstedt
  • Gelände des ehem. Standortkommandos der Bundeswehr an der Sophienterasse, das in den Jahren 2008/2009 in ein neues Wohngebiet mit 150-200 Wohnungen umgestaltet werden soll
  • Erste Russisch-Orthodoxe Kirche in Hamburg an der Hagenbeckstraße, nähe U-Bahn Station Lutterothstraße

[Bearbeiten] Parks

Eimsbüttel ist einer der wenigen Hamburger Bezirke ohne Naturschutzgebiete. Aufgrund seiner Lage außerhalb des Hamburger Stadtzentrums verfügt der Bezirk jedoch über zahlreiche große und kleinere Parks:

  • Rund um die Hamburger Außenalster zieht sich ein Grüngürtel hin. Der westliche Teil liegt im Bezirk Eimsbüttel. In den Stadtteilen Harvestehude und Rotherbaum nennt sich der Park Alstervorland.
  • Der Innocentiapark in Harvestehude war Hamburgs erste Grünanlage und wurde 1884 nach englischem Vorbild an der Parkallee angelegt.
  • Die Moorweide im Stadtteil Rotherbaum, zwischen Dammtor-Bahnhof, Rothenbaumchausse und Mittelweg, ist ein beliebter Startplatz für Demonstrationen und für Ballonfahrten.
  • Eimsbüttler Park im Kerngebiet, von den Anwohnern oftmals einfach nur „der Weiher“ genannt, weil er sich besonders durch einen großen Weiher in der Mitte des Parks auszeichnet. Außerdem gibt es einen Spielplatz, ein Planschbecken (nur im Sommer mit Wasser gefüllt) und seit dem Jahr 2006 auch ein Café.

Nach dem Krieg und durch spätere bauliche Maßnahmen entstanden folgende neue Parks:

  • Unnapark und Wehberspark im Kerngebiet Eimsbüttel: Man kann durch diese Parks von der Schwenkestraße bis zur Christuskirche spazieren gehen. Dabei kommt man an den Sportplätzen des HEBC und am Hamburg-Haus Eimsbüttel (Veranstaltungsräume, Altentagesstätte, Haus der Jugend und Bücherhalle) vorbei. Die Hügel in diesen Parks sind begrünte Trümmerberge, die man nach Kriegsende nur mit Erde und Pflanzen abdeckte
  • Voßbarg: Die Grünanlage liegt in einer Wohngegend in Niendorf-Nord nahe der gleichnamigen U-Bahn-Station
  • Wassermannspark: Grünanlage in einer Wohngegend am Königskinderweg / Anna-Susanna-Stieg in Hamburg-Schnelsen, nahe der AKN-Station Burgwedel

Den Charakter eines Stadtparks hat der

  • Stadtwald Niendorfer Gehege, ein ehemaliges königlich-dänisches Forstgebiet in Niendorf mit angrenzender Eidelstedter Feldmark, einer weiten Wiesen- und Knicklandschaft

Der einzige privatrechtlich betriebene zoologische Garten in Deutschland ist der

[Bearbeiten] Zentrum jüdischen Lebens in Hamburg

[Bearbeiten] Geschichte

Das Judentum in Hamburg begründet sich auf die Ansiedlung von sephardisch-jüdischen Portugiesen aus Antwerpen um 1577. Im Kerngebiet Eimsbüttel war vor der Zerstörung der jüdischen Gemeinde durch die Nationalsozialisten das Zentrum jüdischen Lebens in der Stadt vor allen in den Stadtteilen Harvestehude und Rotherbaum (speziell: am Grindel). Grund waren mehrere Synagogen, am bekanntesten waren die Neue Dammtor-Synagoge (1895) , die Bornplatzsynagoge (1906) und die Synagoge an der Oberstraße (1931). Heute noch erkennbar, sind die Alte und Neue Klaus Synagoge im Hinterhof Rutschbahn 11[1] und die Portugiesische Synagoge Innocentiastraße 37.

Daneben entstanden Einrichtungen wie die Talmud-Tora-Schule am Grindelhof und das Deutsch-Israelitische Waiseninstitut am Papendamm. In den heutigen Kammerspielen in der Hartungstraße 9-11 hatte bis zu seiner Liquidierung 1942 das Jüdische Gemeinschaftsheim, die Jüdische Loge und der sehr aktive Jüdische Kulturbund seinen Sitz.

1933, zum Zeitpunkt der Machtübergabe an die Nationalsozialisten, lebten ca. 24.000 Angehörige jüdischer Gemeinden im Grindelviertel. Während der Reichspogromnacht 1938 wurden einige Synagogen und Gemeindeeinrichtungen zerstört oder auf sonstige Art ihrer bestimmungsgemäßen Nutzung entzogen. Die Synagoge am Bornplatz wurde in Brand gesetzt und abgetragen. Anschließend wurde der Bunker errichtet. Der letzte Synagogen-Bau in Vorkriegdeutschland, die Synagoge an der Oberstraße, wurde 1940 zwangsweise an die Stadt verkauft.

Ab 1941 wurden die verbliebenen Juden, soweit ihnen nicht die Flucht gelungen war, nach Osteuropa deportiert und dort ermordet. Sammelpunkt für die Deportationen war der heutige Platz der Jüdischen Deportierten an der Moorweidenstraße neben dem westlichen Seitenflügel der Universität.

Platz der jüdischen Deportierten: Mahnmal und Erinnerungstafel
Das Zentrum der jüdischen Gemeinde mit der Joseph Carlebach-Schule, die frühere Talmud-Tora-Schule

[Bearbeiten] Heute

Die jüdische Gemeinde Hamburg, die sich selbst als orthodox definiert, verzeichnet heute wieder, vor allem durch Einwanderer aus Osteuropa, etwa 2.500 eingetragene Mitglieder. Insgesamt sollen wieder etwa 4.000 Juden in Eimsbüttel leben. Die Synagoge der jüdischen Gemeinde wurde in der Hohen Weide 34 neu errichtet. Da orthodoxe Juden die Synagoge am Sabbath zu Fuß aufsuchen müssen, hat sich das Zentrum des jüdischen Lebens dadurch etwas nach Westen in das Kerngebiet Eimsbüttel verlagert.

Ganz in der Nähe der Synagoge in Hoheluft-West am Kaiser-Friedrich-Ufer/Ecke Heymannstraße gibt es ein Mahnmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung 1933 in Deutschland. Es wurden in Hamburg am 15. Mai 1933, um 23 Uhr Werke von u. a. Heinrich Heine, Bertolt Brecht, Ernest Hemingway, Sigmund Freud, Lion Feuchtwanger, Carl Zuckmayer, Franz Werfel und Arnold Zweig vernichtet.

Die Synagoge an der Oberstraße wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs vom damaligen Nordwestdeutsche Rundfunk NWDR gemietet und zu einem Konzertsaal und Studio umgebaut. 1953 kaufte der NWDR das Haus von der Jewish Trust Corporation. Seit 1982 steht es unter Denkmalschutz. Nach erfolgter Renovierung wurde das Haus am 6. März 2000 nach dem früheren Intendanten der Hamburgischen Staatsoper und ehemaligen Leiter der Hauptabteilung Musik des NDR in „Rolf Liebermann-Studio“ umbenannt.

In der Hartungstr. 9-11, in den jetzigen Kammerspielen, erinnert der Logensaal und das Café Jerusalem an die frühere Bestimmung der Gebäude.

Auf dem früheren Standort der Bornplatzsynagoge wurde mit Granitsteinen das frühere Deckengewölbe der Synagoge im Originalmaßstab im Boden nachgebildet. Der Platz bekam den Namen des letzten Hamburger Oberrabbiners vor dem Kriege Joseph Carlebach, der 1941 mit seiner Gemeinde deportiert und 1942 mit einem großen Teil seiner Familie im KZ Jungfernhof in der Nähe von Riga umgebracht wurde. Die Universität Hamburg verleiht alle zwei Jahre einen Joseph-Carlebach-Preis.

In der Rothenbaumchaussee 7 befindet sich das Institut für die Geschichte der deutschen Juden. Wichtigster Forschungsauftrag des Instituts ist die Auswertung der reichen archivalischen Überlieferung zur Geschichte der Juden im Hamburger Raum von den Anfängen bis in die Gegenwart. In der Bundesstr. 18 befindet sich das Lauder Nord Haus, das Beit Midrash (Lernhaus) der Ronald S. Lauder Foundation und der Jüdischen Gemeinde Hamburg. In der Rentzelstr. 36-40 befindet sich das Jüdische Bildungszentrum. Am Institut für Germanistik I der Universität Hamburg kann die jiddische Sprache und Literatur studiert werden.

Am Grindelhof 59 im literarischen Café Leonar, gegenüber der ehemaligen Talmud- und Tora Schule, gibt es den Jüdischen Salon am Grindel im Denkhaus.

Die frühere Talmud- und Tora Schule wurde am 30. Juni 2004 von der Stadt an die Stiftung Jüdisches Leben übergeben, die die jüdische Gemeinde unter anderem zum Zweck der Nutzung des Gebäudes und Wiedererrichtung einer Schule gegründet hat. In dieses Gebäude ist auch das jüdische Gemeindezentrum eingezogen.

Im Schuljahr 2007/2008 sind in das Gebäude der ehemaligen Talmud-Tora-Schule nach 66 Jahren wieder Kinder eingezogen. Der Kindergarten des jüdischen Gemeinde ist mit 60 Plätzen wieder in das Gebäude gekommen. Der Schulunterricht soll im Geiste Joseph Carlebachs mit einer zweizügigen Ganztagsgrundschule beginnen. Die Finanzierung teilen sich die Stadt Hamburg, die jüdische Gemeinde und die Eltern.

Tennisstadion Rotherbaum von der Hallerstraße
Blick über die Außenalster auf das Clubhaus des Hamburger und Germania Ruder Club
Universität Hamburg: Westlicher Seitenflügel des Hauptgebäudes
Audimax der Universität

[Bearbeiten] Bildung und Sport

[Bearbeiten] Bildung

Die Universität Hamburg ist seit der Fusion mit der HWP (Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik) 2005 die einzige Universität im Stadtteil. Die Universität Hamburg ist mit fast 40 000 Studierenden die fünftgrößte Universität Deutschlands. Sie beschäftigt etwa 850 Professorinnen und Professoren in Lehre und Forschung, darüber hinaus etwa 1800 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie gut 7000 in Technik und Verwaltung (davon fast 6000 in der Fakultät für Medizin).

Mit 150 verschiedenen Gebäuden verteilt sich die Universität über die ganze Stadt, hat ihren örtlichen Mittelpunkt aber im Campus Von-Melle-Park, Salvator-Allende-Platz und Joseph-Carlebach-Platz im Stadtteil Rotherbaum und im angrenzenden Stadtteil Eimsbüttel.

Sie gehört zu den jüngeren deutschen Universitäten. Ihre Errichtung dokumentiert sich nicht in einem landesherrlichen Stiftungsbrief, sondern im nüchternen „Amtsblatt“ der Freien und Hansestadt Hamburg vom 1. April 1919 nach einem Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft.

Die Wurzeln der Universität reichen bis in das beginnende 17. Jahrhundert zurück. 1613 wurde in Hamburg das Akademische Gymnasium gegründet. Unmittelbare Vorläufer waren jedoch die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung 1907 und das Kolonialinstitut 1908 (Finanzierung von Forschungsreisen) die den Kern der neuen Universität bildeten.

Des Weiteren ist im Budge-Palais in Hamburg-Rotherbaum mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg am Harvestehuder Weg 12 eine der größten Musikhochschulen Deutschlands im Bezirk Eimsbüttel angesiedelt. Die Hamburger Hochschule für Musik und Theater wurde 1950 als Staatliche Hochschule für Musik errichtet. Das Lehrangebot umfasste die künstlerische Ausbildung auf allen Gebieten der Musik und im Schauspiel. Weitere Abteilungen waren Privatmusikerziehung, Schulmusik und Jugendmusikpflege. Gegenwärtig werden ca. 750 Studierende von 80 haupt- und 130 nebenberuflichen Lehrkräften ausgebildet. Ihnen stehen 58 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verwaltung und Technik zur Seite.

In den Stadtteilen findet man folgende weiterführende Schulen

  • Lokstedt hat das Gymnasium Corveystraße und als Besonderheit die Französische Schule Hamburg, das Lycée Francais de Hambourg 'Antoine de St. Exupéry' am Hartsprung 23.
  • Stellingen: die Gesamtschule Stellingen liegt im Brehmweg 60 sowie das Albrecht Thaer Gymnasium.
  • Eimsbüttel (Kerngebiet): die Gymnasien Kaiser-Friedrich-Ufer, Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium. Ferner befinden sich die Ida-Ehre-Gesamtschule (frühere Jahnschule) und die Berufsschulen H3 (Handelsschule Schlankreye) und H5 (Handelsschule Weidenstieg) mit jeweils angeschlossenem Wirtschaftsgymnasium.
  • Harvestehude hat das Wilhelm-Gymnasium am Klosterstieg, das Helene-Lange-Gymnasium , die auf schwedisch unterrichtende Skandinavische Schule in Hamburg in der Brahmsallee und die Staatliche Jugendmusikschule Hamburg am Mittelweg.
  • Niendorf: die Gymnasien Bondenwald und Ohmoor, die Gesamtschule Niendorf, sowie die Berufliche Schule Niendorf (W 3) mit ihrer Ausbildung im sozialpädagogischen Bereich.
  • Eidelstedt: das Gymnasium Dörpsweg, die Gesamtschule Eidelstedt und die Staatliche Berufsschule G12
  • Schnelsen hat mit der Julius-Leber-Gesamtschule eine der größten Gesamtschulen im Bezirk.
  • Rotherbaum hat das katholische Gymnasium Sophie-Barat-Schule in der Warburgstraße die von einer Schwester des Sacré-Cœur-Ordens geleitet wird, die Staatliche Gewerbeschule Installationstechnik (G 2) in der Bundesstraße, die Staatliche Fremdsprachenschule (H 15) am Mittelweg 42a und die Hamburger Berufsfachschule für Kosmetik GmbH an der Hoheluftchaussee.
Medienzentrum Rothenbaumchaussee
Zentrale des NDR an der Rothenbaumchaussee
S-Bahn Haltepunkt Langenfelde
Bahnhof Hamburg-Dammtor
Innenansicht der Station Eidelstedt-Zentrum der AKN Eisenbahn

[Bearbeiten] Sport

Große Sportvereine in Eimsbüttel sind der 100-jährige Eimsbütteler Turnverband (ETV), früher hochklassiger Fußballverein, mit eigener Sporthalle an der Bundesstraße und Tennis- und Rasenplatzanlage an der Hoheluftchaussee, der SC Victoria Hamburg mit seinem Fußballstadion und seiner Tennishalle an der Hoheluftchaussee, Grün-Weiß Eimsbüttel mit seinem Stadion in Nordwesteimsbüttel („Tiefenstaaken“) und der Hamburg Eimsbüttler Ballspiel-Club (HEBC) mit seinen Hartplatzplätzen, dem Reinmüller Sportplatz, inmitten des Kerngebietes an der Tornquiststraße, hinter der Osterstraße.

Im Stadtteil Rotherbaum, an der Hallerstraße zwischen Rothenbaumchaussee und Mittelweg liegt das berühmte Tennisstadion Rotherbaum. Die German-Open ATP Masters Series Hamburg werden seit 1894 auf dem Areal des heutigen Rothenbaums, zunächst unter der Regie des Club an der Alster, heute als Veranstaltung des Deutschen Tennis-Bundes, der dort auch seinen Sitz hat, regelmäßig im Mai veranstaltet.

Der Hamburger SV weihte 1911 seinen Sportplatz Rotherbaum zwischen St. Johannis-Kirche und Rothenbaumchaussee ein. Die Geschäftsstelle lag auf der anderen Seite der Rothenbaumchaussee. Nach Bebauung des alten Stadiongeländes u. a. mit einem Medienzentrum, und den Umbau des früheren Volksparkstadions, wurde die Geschäftsstelle in die heutige HSH Nordbank Arena verlegt. Das neue Amateurstadion, die Wolfgang-Meyer-Sportanlage befindet sich an der Hagenbeckstraße im Stadtteil Stellingen.

Im Sportzentrum an der Hagenbeckstraße befindet sich außer den Fußballplätzen noch ein, mit einer eigenwilligen Zeltkonstruktion versehene Kombination aus Radrennbahn und Eisstadion, eine Curlinghalle und mehrere Tennisplätze sowie eine Tennishalle.

Am Ufer der Außenalster, Alsterufer 21 im Stadtteil Rotherbaum ist der älteste deutsche Ruderclub Der Hamburger und Germania Ruder Club (1836 gegründet) ansässig.

[Bearbeiten] Wirtschaft

In der Eimsbütteler Unnastraße befindet sich der Sitz der Beiersdorf AG, die 2006 mit seinen bekannten Marken wie Nivea, Labello oder tesa einen Umsatz von 5,1 Mrd Euro erzielte.

In der Stresemannallee in Lokstedt befindet sich das deutsche Werk von NXP Semiconductors. Das frühere Philips-Halbleiterwerk beschäftigt in Hamburg 2.400 Mitarbeiter.

Im Bahnbetriebswerk Hamburg-Eidelstedt können gleichzeitig acht ICE-Vollzüge auf drei Ebenen von rund 1000 Mitarbeiter gewartet werden. Es ist Heimatbahnhof aller 59 Züge der ICE 1-Reihe und der 19 Einheiten des ICE TD.

Die Müllverbrennungsanlage Stellinger Moor verbrannte 2006 mehr als 164.000 Tonnen Abfall. Sie erzeugte dabei rund 66 Millionen Kilowattstunden Strom und rund 70 Millionen Kilowattstunden Fernwärme mit der die HSH Nordbank Arena, die Color Line Arena sowie rund 12.000 Hamburger Haushalte versorgt wurden.

In der Straße Nedderfeld und ihren Nebenstraßen im Stadtteil Lokstedt befindet sich auf knapp 2 km die sog. Hamburger Automeile. 18 Automarken, z. T. mit ihren Hamburger Niederlassungen, präsentieren praktisch alle gängigen Modelle. Außerdem hat hier die ALD Automotive, eine der größten Markenunabhängigen Leasinggesellschaften mit einem Bestand von 42.400 Fahrzeugen und einem Umsatz von über 400 Mio Euro (2006)ihren Sitz.

Den Unternehmen der Medienwirtschaft ist der nachfolgende Abschnitt gewidmet.

[Bearbeiten] Medienunternehmen

An der Rothenbaumchaussee liegt ein Medienzentrum, das um einen ehemaligen Hochbunker und auf dem Gelände des früheren Fußballstadions Rotherbaum gebaut wurde. Hier betreibt u. a. der Fernsehjournalist und -Moderator Johannes B. Kerner sein eigenes Produktionsunternehmen J. B. K. TV-Production und Studios für seine Sendungen. Aus dem gleichen Gebäude sendet der lokale Fernsehsender Hamburg1.

In der Rothenbaumchaussee 132 liegt das Landesfunkhaus Hamburg und die Zentrale des Norddeutschen Rundfunks (NDR), der zweitgrößtes Anstalt (nach dem WDR) der öffentlich-rechtlichen ARD-Anstalten.

Im Gazellenkamp im Stadtteil Lokstedt sind die Fernsehstudios des NDR. Außerdem sind hier die Redaktion und die Studios der Redaktion ARD-Aktuell, die für das gemeinsame ARD-Programm Das Erste die Tagesschau und die Tagesthemen produzieren.

Im Mittelweg im Stadtteil Harvestehude arbeitet die Deutsche Presse-Agentur (DPA). Die größte deutsche Agentur dieser Art ist im Besitz von Zeitungsverlegern, Medienunternehmern und Rundfunkanstalten.

Ebenfalls am Mittelweg ist die VERLAGSGRUPPE MILCHSTRASSE (gegründet 1975) ansässig. Nach 30 Jahren, in denen viele Zeitschriften, vor allem im Lifestyle und TV-Bereich, in den Markt eingeführt wurden gehört sie seit Ende 2004 zum Münchner Medienkonzern Hubert Burda Media und bildet den Bereich Burda Lifestyle Community.

In der Johnsallee im Stadtteil Rotherbaum sind die Internationalen Musikverlage Hans Sikorski ansässig. Sie wurden im Jahr 1935 in Berlin gegründet. Seit 1946 ist die Verlagsgruppe in Hamburg ansässig und umfasst als Sikorski-Gruppe inzwischen mehr als 30 Verlage in Deutschland, im übrigen Europa und den USA.

[Bearbeiten] Sonstiges

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Die Eimsbütteler Gastwirtstochter Marianne Ruaux (1802–1882) fand als die schöne Marianne Eingang in Literatur und Film.

Der Schriftsteller und frühere Fußballtorwart beim Eimsbüttler TV Walter Jens (spielte in den 1930er Jahren mit dem ETV in der höchsten deutschen Fußballiga), der Fußballnationalspieler Patrick Owomoyela und der Musiker König Boris (Fettes Brot) wuchsen in Eimsbüttel auf.

Der Schauspieler Til Schweiger bewohnte ein Haus im Niendorfer Gehege.

Die Hip Hop Band Beginner und der Rapper Samy Deluxe stammen aus Eimsbüttel. Ihre ehemalige Plattenfirma trägt den Namen Eimsbush.

[Bearbeiten] Stadtteilpartnerschaft

Eimsbüttel hat eine Stadtteilpartnerschaft mit der bulgarischen Hafenstadt Warna.

[Bearbeiten] Verkehr

Die A7/E45 sowie die A23 schneidet den Bezirk im Westen. Die Anschlussstelle Hamburg-Stellingen, Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen und Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen-Nord an der A7/E45 sowie Anschlussstelle Hamburg-Eidelstedt an der A23 liegen im Bezirk.

Die S-Bahn berührt bzw. durchquert den Bezirk auf folgenden Linien (mit folgenden Stationen): S11/S21/31 (Dammtor), S3/S21 (Langenfelde, Stellingen, Eidelstedt und Elbgaustraße [mit Park&Ride-Anlage]).

Der Bahnhof Eidelstedt ist der Hamburger Endpunkt der AKN Eisenbahn (Linie A1) nach Kaltenkirchen. Im Bezirk hat sie außerdem die Haltepunkte Eidelstedt Zentrum, Hörgensweg, Schnelsen und Burgwedel. Sie hat mit der S-Bahn Anschluss nach Altona und zum Jungfernstieg (S3) bzw. in die Hamburger Innenstadt (S21). In den Verkehrsschwachen Zeiten fährt sie auf der Strecke der S21 bis zum Hamburger Hauptbahnhof.

Bei der U-Bahn verläuft die Linie U2 vom Schlump bis Niendorf-Nord im Bezirk. Von der Linie U3 sind die Stationen Schlump und Hoheluftbrücke im Bezirk.

Bedeutender Bahnhof für den Fernverkehr der Deutschen Bahn AG im Bezirk ist der Bahnhof Hamburg-Dammtor. Im September 2006 hat der gemeinnützige Allianz pro Schiene e. V. den Bahnhof Hamburg-Dammtor als besten Großstadtbahnhof in Deutschland gekürt.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Stadtentwicklung und -Bebauung

  • Katharina Marut/Jan Schröter: Eimsbüttel im Wandel, Medien-Verlag Schubert, Hamburg 1992, ISBN 3-9802319-9-2
  • „Von den grauen Vorstadtslums zur modernen Stadt im Grünen?“, Katalog zur Ausstellung „Zellen gesunder neuer Bauweise“. Wohnsiedlungen der Nachkriegszeit im Stadtteil Eimsbüttel Hg. v. der Galerie Morgenland/Geschichtswerkstatt Eimsbüttel, Hamburg 2005
  • Axel Schildt: Die Grindelhochhäuser. Eine Sozialgeschichte der ersten deutschen Wohnhochhausanlage Hamburg-Grindelberg 1945-1956, Hamburg 1988. ISBN 3-7672-1037-1
  • Sielke Salomon: „Eine städtebauliche Wiedergutmachung“, Bauen und Wohnen in Hamburg-Eimsbüttel 1950-1968 Hg. v. der Galerie Morgenland/Geschichtswerkstatt Eimsbüttel, Hamburg 2000, Dölling und Galitz Verlag

[Bearbeiten] Geschichte und Politik

  • Beate Meyer: „Goldfasane“ und „Nazissen“ -Die NSDAP im ehemals „roten“ Stadtteil Hamburg-Eimsbüttel,Hg. v. der Galerie Morgenland/Geschichtswerkstatt Eimsbüttel, Hamburg 2002
  • Sielke Salomon, Eimsbütteler Facetten 1894–1994, Einblicke in 100 Jahre Stadtteilgeschichte, Hg. v. der Galerie Morgenland, 3. Auflage, Hamburg 1999

[Bearbeiten] Jüdisches Leben

  • Ursula Wamser/Wilfried Weinke/Ulrich Bauche (Hrsg.): Eine verschwundene Welt: Jüdisches Leben am Grindel. Überarbeitete Neuauflage Hamburg 2006. ISBN 3-934920-98-5
  • Ursula Randt: Die Talmud Tora Schule in Hamburg 1805-1942. ISBN 3-937904-07-7
  • Sybille Baumbach et. al.: „Wo Wurzeln waren …“ Juden in Hamburg-Eimsbüttel 1933 bis 1945, Hg. v. der Galerie Morgenland, Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 1993
  • Weitere Literatur zu diesem Thema unter Joseph Carlebach

[Bearbeiten] Jugend in Eimsbüttel

  • Volker Böge: „… daß die Jugend das Anrecht hat, sich in ihrer Freizeit in würdigen Räumen zu treffen“- Gründung und Anfänge des Heims der offenen Tür Bundesstraße vor 50 Jahren, Hg. v. der Galerie Morgenland, Hamburg 1999,
  • Volker Böge: Außer Rand und Band, Eimsbüttler Jugend in den 50er Jahre, Hg. v. der Galerie Morgenland, Hamburg 1997, Dölling und Galitz Verlag
  • Volker Böge, Jutta Deide-Lüchow: Bunkerleben und Kinderlandverschickung, Eimsbüttler Jugend im Krieg, Hg. v. der Galerie Morgenland, Hamburg 1992, Dölling und Galitz Verlag

[Bearbeiten] Sozialgeschichte

  • Helmuth Warnke: „… nicht nur die schöne Marianne“, Das andere Eimsbüttel, VSA Verlag, Hamburg 1998
  • Sielke Salomon, Patrick Wagner (Bearb.): „Ich erlauschte folgendes Gespräch: …“Mit Polizeispitzeln durch Eimsbütteler Kneipen der Jahrhundertwende, Hg. v. der Galerie Morgenland, Hamburg o. J.
Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg im Budge-Palais am Harvestehuder Weg an der Außenalster

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Eimsbüttel – Bilder, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Website über die Alte und Neue Klaus Synagoge
Persönliche Werkzeuge