Cool
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Cool (von engl.: cool = kühl) ist ein ursprünglich jugendsprachlicher Begriff, der in die Umgangssprache eingegangen ist.
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Wortbedeutung
Der Begriff wird einerseits zur saloppen Bezeichnung einer besonders gelassenen oder lässigen, nonchalanten, kühlen, souveränen, kontrollierten und nicht nervösen Geisteshaltung oder Stimmung genutzt (vergleiche: Kühl bleiben, kühler Kopf im Sinne von „ruhig bleiben“). [1] Andererseits ist cool als jugendsprachliches Wort zur Kennzeichnung von als besonders positiv empfundenen, den Idealvorstellungen entsprechenden Sachverhalten (ähnlich wie „geil“) gebräuchlich im Sinne von „schön“, „gut“, „angenehm“ oder „erfreulich“.[2]
Siehe auch
Literatur
- Tom Holert: Cool, in: Ulrich Bröckling, Susanne Krasmann, Thomas Lemke (Hrsg.), Glossar der Gegenwart, Frankfurt am Main 2004, S. 42–48.
- Helmut Lethen: Verhaltenslehren der Kälte. Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 1994.
- Klaus Neumann-Braun/Birgit Richard: Coolhunters. Jugendkulturen zwischen Medien und Markt. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005.
- Ulf Poschardt: Cool. Verlag Rogner & Bernhard Frankfurt am Main 2000.
- Andreas Urs Sommer: Coolness. Zur Geschichte der Distanz, in: Zeitschrift für Ideengeschichte, Heft 1, Frühjahr 2007, S. 30–44 (ISBN 978-3-406-55940-2).
- Ted Vincent: Keep Cool. The Black Activists who Built the Jazz Age, London / East Haven (Conn.) 1995.
Weblinks
- "Leitbilder I: Coolness" Radioessay von Joachim Weiner aus der Reihe "Leitbilder der Gegenwartsgesellschaft" der Deutschlandfunk-Sendung Essay und Diskurs (Dauer 28:35 Minuten)
- Matthias Heine: Was ist cool?, DIE WELT vom 10. Dezember 2007.
Einzelnachweise
- ↑ Das deutsche Wörterbuch, Knaur, Lexigraphisches Institut München 1985, Seite 248:Hier wird cool einerseits als distanziert, ohne Erregung aber in einer zweiten Bedeutung auch als glückselig im Drogenrausch beschrieben.
- ↑ Duden 1, 22. Auflage 2001, Seite 266: cool wird unter anderem als Jugendsprache für hervorragend bezeichnet.

