Dennis L. Meadows

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Dennis L. Meadows

Dennis L. Meadows (* 7. Juni 1942) ist ein US-amerikanischer Ökonom. Seine Ehefrau war Donella Meadows.

[Bearbeiten] Leben und Werk

Er studierte Chemie in Montana und absolvierte zusätzlich ein Managementstudium am M.I.T. Er war Direktor von drei universitären Forschungseinrichtungen: am MIT, am Dartmouth College und an der University of New Hampshire. Er fungierte als Professor an unterschiedlichen Fakultäten: Ingenieurwissenschaften, Management und Sozialwissenschaften. Weitere Schwerpunkte: Kurse in Teambuilding und System Thinking für Manager und Politiker. Heute ist er Emeritus und Leiter des Laboratory of Interactive Learning in New Hampshire.

Anhand einer rechnergestützten Simulation ermittelte Meadows in seiner vom Club of Rome beauftragten Studie "Die Grenzen des Wachstums" (1972) das Systemverhalten der Erde als Wirtschaftsraum im Zeitraum bis zum Jahr 2100. Das benutzte Modell berücksichtigte eine Vielzahl bekannter Zusammenhänge der Kenngrößen und zeitliche Verzögerungen zwischen Ursachen und Wirkungen. Die Analyse ergab, dass dem Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum durch Nahrungsmittelknappheit, Umweltverschmutzung und Rohstoffknappheit Grenzen gesetzt sind. Nur durch massive Anstrengungen insbesondere bei der Geburtenkontrolle und im Umweltschutz sowie durch sparsame Rohstoffkreisläufe kann eine langfristige Stabilität der Weltwirtschaft erreicht werden.

Er ist Mitglied des Club of Vienna und Mitgründer der Balaton Group. Am 7. November 2007 wurde Meadows mit dem Berliner-Friedensuhr-Preis geehrt.

[Bearbeiten] Weblinks

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